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Radio Hamburg

Silvester-Müll

Reinigungsarbeiten dauern weiter an

Hamburg, 05.01.2015
Stadtreinigung

Bereits in der Silvesternacht hat die Stadtreinigung mit den Aufräumarbeiten begonnen.

Öffentliche Plätze hat die Stadtreinigung bereits gesäubert, in Nebenstraßen können die Aufräumarbeiten nach Silvester aber noch bis zu zehn Tage dauern. 

Jedes Jahr wieder hat die Stadtreinigung Hamburg in den Tagen nach Silvester alle Hände voll zu tun. 25 Tonnen Müll wurde bereits in der Nacht zu Neujahr eingesammelt. Größere Plätze sowie die Pilgerstätten der Feierlustigen sind wie immer als Erstes sauber – Jungfernsteig, Reeperbahn, Schanzenviertel, Landungsbrücken. Doch in kleineren Straßen und Wohnvierteln können die Aufräumarbeiten noch bis zu zehn Tage anhalten.

Müll kann zur Gefahr werden

Vermeintlicher Böller-Müll ist nicht immer harmlos. Feuerwerk das nicht gezündet hat, kann nachträglich explodieren. Besonders für Tiere und Kinder stellt dies eine Gefahr dar, weshalb man an den Tagen nach Silvester immer besonders gut achtgeben sollte. Auch leere Glasflaschen können zur Gefahr werden und stellen ein großes Verkehrshindernis dar. Sowohl Scherben als auch ganze Glasflaschen sollten also möglichst schnell von den Anwohnern beseitigt werden. Die Stadtreinigung bittet um Mithilfe. Sie reinigt nur dort, wo die Anlieger auch Gehwegreinigungsgebühr bezahlen, anderenfalls sind die Anwohner selbst für die Beseitigung des Mülls verantwortlich.

Weniger Müll als im Vorjahr

Bereits in der Silvesternacht hat die Stadtreinigung Hamburg mit den Aufräumarbeiten begonnen. 50 Mitarbeiter mit 15 Kehrmaschinen haben in Hamburg für Ordnung gesorgt, wie Reinhard Fiedler gegenüber "RTL Nord" berichtet. Insgesamt wurde dieses Jahr aber weniger Müll verursacht, da immer weniger einzelne Böller gezündet werden. Vielmehr ginge der Trend zu Raketen und Batterien, in denen Raketen ohne Holzstäbe automatisch gezündet werden und damit weniger Müll produzieren.

Weniger Einsätze als im letzten Jahr

Insgesamt gab es 2013/2014 mehr Rettungs- und Feuerwehreinsätze als an diesem Silvester. In und um Hamburg kam es laut "Abendblatt" zu 234 Bränden und 769 Rettungsdienstleistungen. Darunter auch der Dachstuhl-Brand in Wilhelmsburg. Hier ist vermutlich eine Rakete auf das Dach geflogen und hat dieses in Brand gesteckt. Bereits vor 20 Uhr hatte es in Fuhlsbüttel einen Kellerbrand gegeben, bei dem sich zwei Personen eine Rauchgasvergiftung zugezogen haben. Ebenfalls wurden zwei Personen durch Böller an Gesicht und Händen schwer verletzt. Bereits kurz vor Silvester hatte die Hamburger Polizei in einem Wohnhaus mehrere Tonnen illegale Pyrotechnik gefunden.

Im Kreis Segeberg kam ein 18-Jähriger durch eine Explosion eines Feuerwerkskörpers ums Leben. Er hatte sich nach ersten Angaben kurz nach Mitternacht vermutlich schwere Kopfverletzungen zugezogen und erlag ihnen schließlich. 

(asc)

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