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Radio Hamburg

Sommerspiele 2024/ 2028

Mehrheit der Hamburger für Olympiabewerbung

Hamburg, 15.01.2015
RHH - Expired Image

Inzwischen sprechen sich rund zwei Drittel der Hamburger für Olympia an der Elbe aus.

Mit einer großen Leuchtaktion soll die Olympiabewerbung Hamburgs am Freitag (16.01) weiter befeuert werden. Laut NDR sind die Hamburger inzwischen in großer Olympialaune.

Es sind Zahlen, die den Verantwortlichen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sicherlich gefallen werden. Laut einer repräsentativen Umfrage des "NDR" sind inzwischen 62 Prozent der Hamburg für eine Bewerbung Hamburgs für die Sommerspiele 2024 oder 2028. Das sind deutlich mehr als noch vor einigen Monaten, als sich lediglich eine knappe Mehrheit von 52 Prozent positiv gegenüber einer möglichen Bewerbung geäußert hatten.

Hamburg Feuer und Flamme?

In der neuen Umfrage vom Marktforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag des "NDR" lehnten lediglich 34 Prozent der Befragten Olympische Spiele an der Elbe ab. Bei der letzten Umfrage des DOSB im Herbst waren es noch 48 Prozent gewesen. In einer ersten Reaktion zeigte sich der Präsident des Hamburger Sportbundes, Jürgen Mantell, begeistert. Ein solches Ergebnis habe er erwartet. Die Qualität des Konzeptes werde offenbar verstanden, sagte Mantell dem "NDR".

Befragung im Februar

Auf großes Interesse werden die Zahlen beim DOSB stoßen, denn die Zustimmung in der Bevölkerung ist ein entscheidendes Kriterium für die Bewerberstadtentscheidung. Ende Februar will der Dachverband in Berlin und Hamburg eine Befragung über Forsa abhalten. Am 21. März gibt der DOSB bekannt, mit welcher der beiden Städte er ins internationale Bewerberrennen geht.

Linke gegen Bewerbung

Vor der Hamburgischen Bürgerschaftswahl am 15. Februar hat die Linke am Donnerstag (15.01) ihr Nein zur Olympiabewerbung Hamburgs bekräftigt. Als einzige Partei aus der Bürgerschaft lehnt die Partei die Pläne damit strikt ab. Stattdessen sollen Sportler öffentliche Turnhallen und Sportplätze kostenlos nutzen können. Außerdem soll Sport als Staatsziel in die Landesverfassung aufgenommen werden. Die Situation des Breitensports sei unbefriedigend, heißt es indem 40-seitigen Programm. "Der Senat betreibt einseitig Stimmung", erklärte Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher. Kosten und Risiken einer Bewerbung würden nicht transparent dargestellt. Der finanzpolitische Sprecher Norbert Hackbusch verglich das Vorgehen mit den Anfängen der Elbphilharmonie: "Das ist die gleiche Politik wie damals." Die Linke schätzt die Kosten für die Olympischen Spiele auf mindestens 7,3 Milliarden Euro.

"Olympia zum Greifen nah"

Mit einer ganz besonderen Lichtinstallation am Hamburg Nachthimmel wird unterdessen am Freitag (16.01.) ab 19 Uhr ein weiteres Zeichen für eine Bewerbung Hamburgs gesetzt. In allen Hamburger Bezirken werden jeweils fünf Lichtstrahlen in den Farben der olympischen Ringe in den Abendhimmel entsandt. Davon soll laut den Organisatoren die Botschaft ausgehen, dass "Olympia zum Greifen nah ist".

 

(dpa/san)

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