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Radio Hamburg

Zu Tode gefoltert

51-Jähriger zu acht Jahren Haft verurteilt

Hamburg, 20.01.2015
Gericht, Hammer, Urteil, Landgericht, Täter, Opfer, Prozess, Jurist

Einige Stunden nach der Tat erstickte die gefolterte Partnerin an ihrem eigenen Blut.

Weil er seine Partnerin zu Tode gequält hat, hat das Landgericht einen 51-Jährigen zu acht Jahren Haft und Unterbringung in der Psychiatrie verurteilt.

Die Richter blieben mit dem Urteil von acht Jahren Haft knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die neun Jahre Gefängnis verlangt hatte. Ende Mai hat der Mann seine 39-jährige Partnerin ans Bett gefesselt, geschlagen und der verletzten Frau dann stundenlang nicht geholfen.

"Szenen aus dem Mittelalter"

Einige Stunden nach der Tat, die laut den Aussagen des Richters an "Folterszenarien aus dem Mittelalter" erinnerte, erstickte die von Alkohol und Schlafmitteln betäubte Frau am eingeatmeten Blut. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(dpa/jmü)

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