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Radio Hamburg

1.000 neue Wohnungen

SAGA GWG will Neubauvolumen halten

Hamburg, 10.07.2015
Wohnung, Wohnungen, Haus, Mieten

Die städtische Gesellschaft SAGA GWG will das Niveau des Neubauvolumens für die kommenden Jahre halten. 

Im vergangenen Jahr sind in Hamburg 7.000 neue Wohnungen entstanden. Die SAGA GWG hat allein 1.000 davon gebaut - das hohe Niveau wollen sie halten. 

Der städtische Hamburger Wohnungsbaukonzern SAGA GWG hat im vergangenen Jahr so viel gebaut wie seit 25 Jahren nicht mehr. Wie geplant und mit dem Senat vereinbart wurden 1.000 Wohnungen fertiggestellt, teilte das Unternehmen am Freitag (10.07.)in Hamburg mit.

Grundstücke werden knapp

SAGA GWG will dieses hohe Neubauvolumen in den nächsten Jahren halten. "Vielleicht wird es auch noch etwas mehr", sagte Vorstandschef Lutz Basse. So hat das kommunale Unternehmen zugleich mit dem Bau von 1.080 neuen Wohnungen begonnen. SAGA GWG baut zum Teil auf eigenen und zum Teil auf angekauften Grundstücken von der Stadt. Hier deutet sich ein Engpass an: Zum Verkauf stehende Grundstücke werden zunehmend knapp und sind zudem auch bei anderen Erwerbern begehrt. "Wir wollen die Quartiere nachhaltig entwickeln und sehen uns als einen wichtigen Anker für den sozialen Ausgleich in der Stadt", sagte Basse. Das Unternehmen wolle deshalb in stadtnahe Wohnungen investieren und nicht wieder Großsiedlungen in Randlagen bauen wie in den 1960er und 1970er Jahren.

Noch 1,7 Milliarden Euro erforderlich

Der Wohnungsmarkt in der Hansestadt sei nach wie vor angespannt, trotz der Erfolge des "Bündnis für das Wohnen", sagte Basse. Die SAGA GWG investierte im vergangenen Jahr rund 388 Millionen Euro in den Neubau, die Modernisierung und Instandhaltung von Wohnungen, das sind 81,5 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Allein für noch notwendige Modernisierungen seien in den kommenden zehn Jahren 1,7 Milliarden Euro erforderlich. Daher werde SAGA GWG Jahr für Jahr zwischen 200 bis 220 Millionen Euro allein für Modernisierungen ausgeben, sagte Vorstand Thomas Krebs.

Gewinn trotz niedriger Mieten

Das Unternehmen vermietet 130.000 Wohnungen in der Hansestadt, in denen rund 300.000 Menschen leben. Damit ist SAGA GWG mit Abstand das größte kommunale Wohnungsbauunternehmen in Deutschland und das drittgrößte unter allen. SAGA GWG baut fast ausschließlich öffentlich geförderte Wohnungen, die für eine Quadratmetermiete von 6,20 Euro auf den Markt kommen. Trotz der vergleichsweise niedrigen Mieten und der hohen Investitionen erreichte der Konzern im vergangenen Jahr einen Gewinn nach Steuern von 146 Millionen Euro, das entspricht einem Rückgang von 35,6 Millionen Euro.

Ein steigender Anteil der Wohnungen geht an Mieter, die von den Behörden als "vordringlich Wohnungssuchende" eingestuft werden. Sie werden bald jede fünfte Wohnung erhalten. Dazu gehören auch Flüchtlinge, die ihr Aufnahmeverfahren durchlaufen haben und zunächst in Hamburg bleiben dürfen. Sie sollen ebenso wie andere Wohnungssuchende dieser Gruppe behandelt und in bestehende Wohnanlagen integriert werden.

(dpa/pgo)

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