Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Schlagzeilen aus Hamburg

Die Themen des Tages

Hamburg, 22.07.2015
HVV, S-Bahn, Straßenbahn

Kommt die geplante S4? Oder wird sie zu teuer?

Bei der geplanten S4 explodieren die Kosten, die Zahl der Flüchtlinge steigt, die der Taschendiebe sinkt. Was am Mittwoch (22.07.) wichtig war.

Der Bau der 36 Kilometer langen S-Bahn-Linie zwischen Hamburg und Bad Oldesloe kostet voraussichtlich mehr als eine Milliarde Euro. Das sind fast 200 Millionen Euro mehr als 2013 in einer ersten Kostenanalyse ermittelt wurde. Damals waren die Planer der DB Netz AG in einer ersten Schätzung von rund 630 Millionen Euro für die S-Bahnlinie S4 ausgegangen. Sie hatten zu diesem Zeitpunkt aber vorsorglich schon Kostensteigerungen von rund 30 Prozent einkalkuliert. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung läuft den Angaben zufolge voraussichtlich noch bis 2021.

Kosten schrecken nicht

"Der Nutzen des Projekts für die gesamte Region ist hoch, insofern schrecken uns die prognostizierten Kosten von einer Milliarde Euro nicht", erklärte Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD). Die Kostensteigerungen ergäben sich vor allem durch Untersuchungen zum Baugrund und zum Lärmschutz sowie durch die Bauablaufplanung. "Anders als bei der groben Vorplanung sind erstmals sämtliche Risiken bewertet und in die Kosten einkalkuliert worden", sagte die DB-Konzernbevollmächtigte Manuela Herbort zu der Zahl.

Weitere Flüchtlingsunterkünfte

In den Bezirken Eimsbüttel und Bergedorf entstehen in den kommenden Tagen neue Flüchtlingsunterkünfte. Auf einem Parkplatz in der Vogt-Kölln-Straße in Stellingen werden Container und Zelte für rund 600 Menschen aufgebaut.
Auf dem Gelände der Schule Billwerder Straße in der Nähe des Bahnhofs Nettelnburg sollen rund 80 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden.

Wegen der steigenden Flüchtlingszahlen ist es für die Behörden immer schwieriger geworden, geeignete Plätze für die Unterbringung zu finden und die Anwohner dann auch rechtzeitig zu informieren. Im Zusammenhang mit den beiden neuen Unterkünften versprechen Innen- und Sozialbehörde, dass die Nachbarn am Donnerstag (23.07.) per Handzettel informiert werden. Außerdem gibt es in der kommenden Woche Infoveranstaltungen der Behörden.

Aktionswochen gegen Taschendiebe 

Fünf Wochen nach dem Start der Aktionswochen gegen Taschendiebe in Hamburg haben Landes- und Bundespolizei eine positive Zwischenbilanz gezogen. Seitdem seien 78 Täter erwischt worden. Gegen 22 Serientäter wurde Haftbefehl erlassen. Verglichen mit dem Vorjahr seien deutliche Rückgänge der Zahlen festzustellen.

In den letzten 20 Jahren habe sich die Zahl der Taschendiebstähle mehr als verdoppelt, nämlich von 9000 Taten im Jahr 1995 auf 20.000 im Vorjahr. Seit Mitte Juni sind gemischte Streifen von Zivilfahndern gemeinsam unterwegs. Zusätzlich gibt es Infostände zu den Tricks der Taschendiebe. (dpa/apr)

comments powered by Disqus