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Radio Hamburg

HVV-Still-Zoff

HVV ratlos: Weder Fahrer noch Videos auffindbar

Hamburg, 07.06.2015
Hamburg-Billstedt HVV Busse

Trotz intensiver Bemühungen konnte der HVV bisher nicht aufklären, was wirklich am Donnerstag (04.06) in dem Bus passiert sein soll, aus dem eine Stillende geworfen wurde.

Was genau ist passiert, als eine stillende Frau am Donnerstag (04.06) aus einem HVV-Bus geworfen wurde? Der HVV kann weder den Fahrer noch Videomaterial finden.

Der Fall einer Stillenden, die am Donnerstag (04.06) eines HVV-Busses der Linie 14 verwiesen sein worden soll, schlägt weiter hohe Wellen. Der HVV bemüht sich redlich um die Aufklärung des Falls, doch so recht will das nicht funktionieren. Von dem Fahrer, der die Frau aus dem Bus geworfen haben soll und auch von dem entsprechenden Videomaterial aus dem Bus gibt es bisher keine Spur.

Hinweise nicht zu finden

Was also ist wirklich an diesem Donnerstagnachmittag in dem Bus passiert? Der HVV teilte am Samstagabend (06.06) in einem neuen Facebook-Statement mit, dass bei den Ermittlungen keine Hinweise über den Vorfall gefunden werden konnten. Es seien alle infrage kommenden Busfahrer angesprochen worden. Gleichzeitig seien Aufnahmen aus dem Fahrgastraum der Busse ausgewertet worden. Auf den Videos sei der Fall nicht zu beobachten, hieß es.

"Kein Grund zu zweifeln"

"Auch wenn wir den Fall schlussendlich nicht aufklären können, gibt es für uns keinen Grund, an der Aussage der Mutter zu zweifeln. Wir gehen davon aus, dass sie die Angaben zu Linie, Uhrzeit und betreffende Haltestelle in der Aufregung nicht mehr genau machen konnte", so das Statement. Gleichzeitig machte das Verkehrsunternehmen in der Erklärung noch einmal deutlich, dass man das Thema sehr ernst nehme und den Fall nutzen wolle, um Unklarheiten bei den Fahrern aus dem Weg zu räumen. "Wichtig für uns ist, dass wir die Gelegenheit hatten, im persönlichen Gespräch mit ihr die Haltung der Hochbahner zu diesem Thema zu verdeutlichen und dass sie weder dem Unternehmen noch dem Busfahrer etwas nachträgt."

Kündigungen ausgeschlossen

Das Unternehmen stellte außerdem klar, dass das Stillen in seinen Fahrzeugen und Anlagen erlaubt sei. Zu den Stimmen im Netz, die eine Kündigung des Busfahrers forderten, erklärte die Hochbahn, dass ein solcher Fehler ein klärendes Gespräch mit dem Betreffenden zur Folge gehabt hätte. Aber niemals eine Kündigung. "Fehler passieren, das ist menschlich. Das sieht auch die betroffene Mutter so, die das Ausufern der Diskussion hier auf Facebook bedauert." Dies sehe auch die betroffene Mutter so, die das Ausufern der Diskussionen in den sozialen Netzwerken inzwischen sehr bedauern würde.

Zu dem Vorfall, dass ein Busfahrer aufgrund einer Fahrgastbeschwerde eine stillende Mutter aufgefordert hat, den Bus zu...

Posted by HOCHBAHN on Saturday, June 6, 2015

(dpa/san)

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