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Radio Hamburg

Hamburg Wasser

Fracking sorgt für Diskussion

Hamburg, 04.06.2015
Fracking, Öl-Gas-Gewinnung

Beim Fracking werden Chemikalien verwendet, um Gas und Öl aus dem Boden nach oben zu befördern. 

Wegen des möglichen Frackings bei Curslack, beschäftigt sich auch Hamburgs Wasserversorger Hamburg Wasser mit dem viel diskutierten Thema. 

Das kommunale Unternehmen Hamburg Wasser bangt um die Trinkwasserqualität für seine rund zwei Millionen Kunden aufgrund möglicher Frackingaktivitäten in der Hansestadt und wegen des geplanten Freihandelsabkommens TTIP.

Gesetzentwurf entspricht nicht den Voraussetzungen

Die Wasserversorgung müsse dabei absoluten Vorrang haben, heißt es von Geschäftsführer Michael Beckerreit am Donnerstag (04.06.). Dies ist, nach bisherigem Gesetzentwurf für das Fracking - eine umstrittene Methode zur Gas- und Öl-Gewinnung, bei der Chemikalien mit hohem Druck ins Erdreich gepumpt werden-, jedoch nicht der Fall. Beim geplanten Freihandelsabkommen mit den USA wiederum befürchtet das städtische Unternehmen etwa beim Einsatz von Pestiziden im Ostanbau eine Angleichung von Grenzwerten zum Nachteil Europas.

Wasserpreiserhöhung von bis zu 1,8 Prozent

Wegen der guten Geschäftszahlen aus 2014 für Hamburg Wasser und Hamburg Energie, zeigt sich der städtische Energieversorger für das kommende Jahr optimistisch: "Wir wollen im Jahr 2016 die Anlaufverluste getilgt haben und darüber dividendenfähig werden".
Hamburg Energie will bis Ende kommenden Jahres außerdem mehr als 50 Prozent des verkauften Stroms selbst produzieren. Derzeit würden rund 38 Prozent der ausschließlich regenrativen Energie selbst hergestellt.
Auch bei Hamburg Wasser kommt es zu Veränderungen. Wie die Geschäftsführerin Nathalie Leroy ankündigte seien Wasserpreiserhöhungen von maximal 1,8 Prozent möglich. Das entspreche einem Plus von drei bis vier Cent pro Kubikmeter Wasser. Beckereit betonte jedoch, dass die 1,8 Prozent nur eine rechnerische Größe seien und die Preise womöglich auch stabil bleiben.

(dpa/pgo)

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