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Radio Hamburg

Määäähhhhhh

Hamburgs Airport hat jetzt seine eigene Schafherde

Hamburg, 04.06.2015
Schafe am Airport

Am Hamburger Flughafen sind ab sofort die Schafe los.

Nanu, was macht ihr denn da am Rollfeld des Flughafens in Fuhlsbüttel?! - Zwischen den Flugzeugen grasen seit neustem 90 Schafe. Aber warum nur?

Nein, der Hamburger Flughafen schafft sich keinen Streichelzoo an und möchte auch nicht groß in die Wollproduktion einsteigen - die Schafe sollen das riesige Grasgelände des Flughafens immer schön kurzhalten. Die menschlichen Rasenmäher sind ab sofort im südwestlichen Teil des Flughafengeländes unterwegs, um als "Rasenmäher auf vier Beinen" Ressourcen zu schonen.

12.000 Quadratmeter Weide

Die Grünfläche, die der Hamburger Flughafen zu bewirtschaften ist in der Tat enorm. Insgesamt nimmt der Hamburg Airport 570.000 Quadratmeter ein, wovon ungefähr 322.000 Quadratmeter auf das Vorfeld und die Grünanlagen zwischen den Start- und Landebahnen entfallen. Im Vergleich sind das umgerechnet 45 Fußballfelder! Im Frühling und Sommer muss diese gigantische Grasfläche natürlich regelmäßig zurückgeschnitten und gepflegt werden, was auf insgesamt 12.000 Quadratmetern in Zukunft die 90-köpfige Schafherde von Schäfer Tobias Belch übernehmen soll. Unterwegs sind die tierischen Rasenmäher noch bis Oktober in der Nähe des Borsteler Reitzewegs.

Ökologische Alternative

Im Vergleich zu herkömmlichen Rasenmähern sind die Schafe eine echte Alternative. "Der Bereich zwischen dem alten Flughafenzaun entlang der Kleingartenanlage und unserem heutigen Sicherheitszaun parallel zur Landebahn 05, war wegen des Grabensystems und der Böschungen mit technischem Gerät immer schwer und nur mit großem Aufwand zu bearbeiten", so Torsten Fick, der am Airport unter anderem für die Grünflächen zuständig ist. "Schon nach wenigen Tagen können wir feststellen, dass sich der Einsatz lohnt!"

Schafe auf der Landebahn?

Angst, dass die Schafe auf der Suche nach frischem Gras bald über den gesamten Airport wuseln, besteht übrigens nicht. Der Bereich, in dem die Vierbeiner grasen, ist gut eingezäunt. Für startende und landende Flugzeuge besteht also absolut keine Gefahr. "Die Tiere fressen von Anfang an gut und fühlen sich wohl," so der verantwortliche Schäfer Belch. Angst vor den startenden und landenden Flugzeugen hätten seine Schafe nicht. "Sie interessieren sich nur für das frische Gras", sagt er. Da die Weide so gut eingezäunt ist, braucht der Schäfer übrigens nicht einmal einen Hirtenhund als Aufpasser.

Pinneberger Gras bevorzugt

Gewöhnlich sind die 90 Wollknäule der Schäferei Belch aus Heede im Kreis Pinneberg, die zu der Rasse der Texelschafe gehören, an den Deichen der Stör im Raum Itzehoe unterwegs. Ursprünglich stammt das Texelschaf von der gleichnamigen niederländischen Nordseeinsel. Den "Ausflug" nach Hamburg erleben sie zum ersten Mal. "Auch für uns ist das eine ganz neue Erfahrung", sagt Hamburg Airports Mann mit dem grünen Daumen Torsten Fick. Määäähhhhhh!

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(san)

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