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Radio Hamburg

Nach Geburt verschwunden

Mutter lässt Baby in Klinik zurück

Hamburg, 13.06.2015
Krankenhaus, Arzt, Pfleger, Krankenschwester, Patient

Sollte das Baby der Mutter etwa an deutsche Eltern verkauft werden? 

Eine Mutter ukrainischer Staatsbürgerschaft hat nach der Geburt ihr Neugeborenes im Hamburger Krankenhaus Mariahilf in Heimfeld zurückgelassen. 

Ein neugeborener Junge ist im Krankenhaus Mariahilf in Heimfeld von seiner leiblichen Mutter zurückgelassen worden. Die ukrainische Staatsbürgerin ist kurz nach der Geburt verschwunden - samt einem Begleiter, der sich als Dolmetscher ausgegeben hat. Die Mitarbeiter des Krankenhauses sind laut Angaben des "Abendblatts" hellhörig geworden, weil der Dolmetscher angegeben hat, Mutter und Kind würden in einem Wohnmobil in Begleitung eines Arztes in die Ukraine gebracht. Daraufhin ist der Kinder- und Jugendnotdienst alarmiert worden.

Behörden vermuten Kinderhandel

Die Behörden haben dahinter einen Kinderhandel vermutet und wollten die Mutter befragen. Die Geburt hat anonym stattgefunden und ist deshalb nicht strafrechtlich verfolgbar, weshalb die Polizei die Ermittlungen eingestellt hat. Mit anonymen Geburten will der Gesetzgeber Müttern in hilflose Lage die Möglichkeit geben, ihr Kind in sicherer Umgebung einer Klinik zur Welt bringen zu können.

Anonyme Geburten umstritten

Damit sollen Kindesaussetzungen oder Kindstötungen verhindert werden. Die Regelung ist allerdings umstritten. Kritiker werten diese als Einfallstor für Kinderhandel, da Frauen sich oft im Ausland befruchtete Eizellen einpflanzen lassen und das Kind dann in der Nähe der künftigen Eltern zur Welt bringen. Die Eltern bezahlen dann für alle Untersuchungen sowie auch ein Honorar für die Leihmutter.

(dr/jmü)

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