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Radio Hamburg

Tote Fische & Brackwasser

Es stinkt gewaltig! - Kippen Hamburgs Gewässer um?

Hamburg, 17.06.2015
Fische, Fischsterben, Fluss, Umweltverschmutzung, Tod, Fisch

Derzeit sieht es an vielen Hamburger Gewässern so aus. (Symbolbild)

Was ist mit Hamburgs Gewässern los? Immer mehr Hamburger berichten in letzter Zeit über übel riechende Gewässer. Besonders Haustierbesitzer sollten vorsichtig sein. 

Irgendetwas scheint momentan in der Hansestadt gewaltig vor sich hin zu faulen. In den vergangenen Tagen berichteten uns zahlreiche Hamburger von stinkenden Gewässern, Fischleichen und Brackwassertümpeln in ihrer Nähe. Die Lage scheint besonders am Kupferteich und der Wandse besonders schlimm zu sein und ist augenscheinlich für viele Hanseaten ein großer Grund zur Beunruhigung. Die Umweltbehörde gibt allerdings Entwarnung.

Starkregen "verseucht" Gewässer

Wie Björn Marzahn von der Hamburger Umweltbehörde erklärt, ist für das Fischsterben höchstwahrscheinlich der Starkregen der vergangenen Tage verantwortlich. Dabei sind große Mengen organischen Materials wie Blätter, Holz oder Insekten in die Tümpel und Seen gelangt. Die Zersetzung dieser Stoffe durch Bakterien entzieht dem Wasser Sauerstoff, der letztendlich den Fischen fehlt und für deren Tod sorgt. Verhindern lässt sich der Gestank, der tragische Tod der Fische und der unschöne Anblick leider nicht. Selbst das künstliche Zusetzen von Sauerstoff würde die Fische nicht retten und sei lediglich "ein Tropfen auf den heißen Stein" und darüber hinaus kaum zu bezahlen.

Gewässer nicht giftig!

Giftig sind Hamburgs Gewässer allerdings nicht. Wie Marzahn klarstellt, werden alle Badegewässer in Hamburg durch die Bezirksämter alle zwei Wochen analysiert und kontrolliert und bei Bedarf freigegeben oder nicht. Außerdem dem Eichbaumsee sind momentan alle Hamburger Badegewässer zum Baden freigegeben und chemisch unbedenklich. Auch für Kupferteich und Wandse gibt die Umweltbehörde Entwarnung. Alle Fleete, Flussarme, Wasserläufe und Tümpel seien getestet worden und als nicht giftig eingeschätzt worden.

Haustierbesitzer müssen aufpassen

Die Zahl der verendeten Fische reicht damit nicht aus, um die Gewässer zu vergiften. Hunde sollten aus Hygiene- und Gesundheitsgründen allerdings an die Leine genommen werden, damit diese beim Spazierengehen nicht an den verwesten Fischen herumspielen und Teile davon verschlucken. Auch Katzen sollten derzeit von Bächen und Tümpel ferngehalten werden. 

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(san/fr/iw)

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