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Radio Hamburg

Unvorstellbare Tat

Mutter soll Sohn Kot und Urin gespritzt haben

Hamburg, 26.06.2015
Polizei, Polizist

Über Monate soll eine Mutter ihrem Son eine Mischung aus Kot und Urin gespritzt haben, um ihn künstlich krank zu machen.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat nach Angaben des "NDR" eine Mutter angeklagt, die ihren dreijährigen Sohn schwer misshandelt haben soll.

Wegen schwerer Misshandlung ihres Kindes hat die Hamburger Staatsanwaltschaft eine 30 Jahre alte Mutter angeklagt. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag (26.06). Sie soll nach einem "NDR"-Bericht ihrem dreijährigen Sohn eine Mischung aus verdünntem Kot, Urin, Speichel und abgestandenem Wasser gespritzt haben.

Kind zeitweise in Lebensgefahr

Das Kind sei durch die Bakterien so schwer krank geworden, dass es über Monate im Krankenhaus lag. Zeitweise schwebte der Junge auf der Intensivstation in Lebensgefahr. Inzwischen geht es dem Jungen nach Informationen des "NDR" jedoch körperlich wieder gut. Die Ärzte hätten zuerst eine Leukämie vermutet, bis Flaschen mit der bakterien-verseuchten Lösung gefunden wurden. Die Mutter sei aufgrund einer psychischen Erkrankung möglicherweise vermindert schuldfähig. Vermutlich leidet die Frau unter dem "Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom", bei der Betroffene Krankheiten ihrer Kinder künstlich herbeiführen, um dann in der Rolle des "fürsorglichen und besorgten" Elternteils aufzugehen. 

Gefährliche Körperverletzung

Die Anklage lautet auf Misshandlung von Schutzbefohlenen, durch die das Kind in die Gefahr des Todes gebracht worden sei, in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Verletzung der Erziehungspflicht. Die Anklage liege derzeit beim Landgericht, das über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden müsse, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Im Fall einer Verurteilung drohen der Frau bis zu 15 Jahre Haft.

(dpa/san)