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Radio Hamburg

Demonstration in Hamburg

Gewerkschaften ziehen die Daumenschrauben an

Hamburg, 10.03.2015
Demo Öffentlicher Dienst, Hamburg

Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes sind am Denstagmittag (10.03) zu einer Streikkundgebung auf dem Hamburger Rathausmarkt gekommen

Die Gewerkschaften erhöhen den Druck bei den Tarifverhandlungen. Am Dienstag (10.03) sind in Hamburg rund 2.000 Beschäftigte auf die Straße gegangen.

Wenige Tage vor der nächsten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder ziehen die Gewerkschaften die Daumenschrauben an: "Wenn es in der nächsten Runde (...) in Potsdam nichts Konkretes gibt, dann scheitern diese Verhandlungen", sagte dbb-Verhandlungsführer Willi Russ am Dienstag (10.03) in Hamburg auf einer Demonstration mit rund 2.000 Teilnehmern.

Einkommensplus gewünscht

Eine in anderen Branchen übliche Schlichtung sei dann nicht möglich, betonte Russ: "Die haben die Arbeitgeber seinerzeit abgeschafft. Jetzt müssen sie sehen, wie sie klarkommen." Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder unter anderem ein Einkommensplus von 5,5 Prozent, mindestens aber 175 Euro mehr im Monat. Laut dbb sind in Hamburg rund 87.000 Tarifbeschäftigten direkt betroffen.

Das Motto

Die Demonstranten, unter ihnen angestelltem Polizisten, Straßenarbeiter oder Beschäftigte der Steuerverwaltung, waren unter dem Motto "Ihr öffentlicher Dienst: leistungsstark und schlecht bezahlt" vom Hauptbahnhof vor das Rathaus gezogen. Unterstützt wurden sie unter anderem von Verdi, den Polizei-Gewerkschaften und der Deutschen Steuergewerkschaft.

Landesweit Warnstreik?

Parallel zur Demonstration hatte der Beamtenbund landesweit zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die Auswirkungen blieben zunächst auch wegen der Schulferien in Hamburg überschaubar. "Das tägliche Geschäft läuft ganz normal weiter", sagte eine Polizeisprecherin. Und aus der Finanzbehörde - sie ist zuständig für die Steuerverwaltung - hieß es, von größeren Auswirkungen sei nichts bekannt.

(dpa/mej)

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