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Radio Hamburg

Sonnenfinsternis am 20. März

Schutzbrillen ausverkauft - So seht Ihr's trotzdem

Hamburg, 19.03.2015
Sonnenfinsternis Hamburg

Die Sonnenfinsternis wird in Hamburg schwieriger zu sehen sein als im Süden Deutschlands.

Am Freitag (20.03.) erleben wir eine partielle Sonnenfinsternis. Ob wir sie gut sehen können und wenn ja, wie - lest Ihr hier.

An diesem Freitag (20.03.) könnt Ihr in Deutschland und anderen Ländern eine seltene Sonnenfinsternis beobachten - wenn das Wetter mitspielt.

Nach tagelangem Sonnenschein und klarem Himmel sollen sich am Freitag Wolken von Nordwesten aus nach Deutschland schieben. Die besten Chancen auf einen freien Blick gibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes im Süden des Landes.

Sieht man die Sonnenfinsternis in Hamburg?

Nach Norden hin nimmt zwar die maximale Abdeckung der Sonne zu, doch sinken in gleicher Richtung auch die Chancen auf eine freie Sicht, so das Institut für Wetter- und Klimakommunikation in Hamburg. Grund hierfür ist ein von der Nordsee her aufziehendes Wolkenband. So wird zum Beispiel in Flensburg der vom Mond bedeckte Anteil 82 Prozent betragen, doch liegt der von Wolken bedeckte Anteil der Sonne wohl bei 100 Prozent. Es wird hier lediglich ein wenig dunkler. Etwas südlicher, in Hamburg und Umgebung, besteht noch die Hoffnung, dass die dichten Wolken erst im Verlauf der Finsternis aufziehen und dadurch zumindest anfangs ein Blick auf das Naturschauspiel möglich ist. Zwischen Hamburg den Mittelgebirgen sind die Aussichten etwas besser, hier halten sich höchstens Schleierwolken am Himmel, durch die der Blick zwar etwas getrübt, aber nicht vollends verhindert wird.

In einem etwa 400 Kilometer schmalen Streifen auf dem Nordatlantik wird es für etwas mehr als zwei Minuten komplett dunkel. Bei gutem Wetter sind bei einer solchen totalen Sonnenfinsternis die Sterne zu sehen. Reedereien schicken Kreuzfahrtschiffe in den Pfad des Mondschattens. In Europa, Nordafrika, dem Mittleren Osten, dem westlichen Asien und auf Grönland ist das Ereignis als Teilfinsternis zu sehen, bei der die Sonnenscheibe unterschiedlich stark vom Mond bedeckt wird. "In  Deutschland wird es dann leicht duster" , sagte Professor Hans-Ulrich Keller vom Planetarium Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur. "Es  ist so, als wenn eine große Wolke über die Sonne kommt."

Je nach Standort beginnt der Neumond in Deutschland gegen 9:30 Uhr, sich vor die Sonne zu schieben. Eine gute Stunde später ist die größte Bedeckung erreicht. Sie beträgt in Flensburg etwa 82 Prozent, in München 68 Prozent. Gegen 12 Uhr ist das Spektakel vorbei. 

Sonnenschutz-Brillen ausverkauft

Experten raten: wer die Sonnenfinsternis beobachten will, soll sich eine Schutzbrille aufsetzen. Die sind allerdings mittlerweile fast überall ausverkauft. Wir haben Thomas Kraupe, Direktor vom Hamburger Planetarium gefragt, was er von Anleitungen zum selber basteln einer solchen Brille hält.

"Das müsste wirklich etwas sein, das gesichert ist. Man könnte Rettungsfolien nehmen, aber man muss sich wirklich informieren, ob die geeignet sind. Aber das kann man so pauschal nicht sagen."

So könnt Ihr die Sonnenfinsternis sehen

Entweder wirklich mit einer geprüften Sonnenschutz-Brille für diesen Zweck oder man kann es auch ohne Brille beobachten, wenn man das indirekt macht. Das heißt, man nimmt einen Karton, sticht ein feines Loch rein. Dann kann man im Schatten des Kartons ein Abbild der Sonne sehen - Stichpunkt Lochkamera. Dann sieht man auch den Fortgang der Verfinsterung - also wie die Kugel abgedeckt wird und daraus eine Sichel wird.

(dpa/aba)

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