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Radio Hamburg

1. Mai

Auseinandersetzungen bei Demonstrationen

Hamburg, 01.05.2015
Mai Demo Gewalt Wasserwerfer

Die Polizei in Hamburg bereitet sich auf einen Großeinsatz vor, denn weitere Demonstrationen sind bis spät in die Nacht angemeldet.

In Hamburg bereitete sich die Polizei auf "revolutionäre 1. Mai"-Demos vor. In Altona und auf St. Pauli kam es zu ersten Auseinandersetzungen.

Kurz nach dem Beginn einer linksextremen Mai-Demonstration in Hamburg ist es am Freitagabend zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Wegen fortgesetzter Straftaten aus dem Aufzug heraus wurde die Versammlung der etwa 700 Demonstranten unter Einsatz einer Reiterstaffel aufgelöst. Die Polizei hatte nach eigenen
Angaben den Zug schon wenige Meter nach Beginn im Stadtteil St. Pauli gestoppt, weil sich Teilnehmer vermummt hatten. Auf die Beamten wurden Böller und Gegenstände geworfen, wie ein Sprecher sagte.

An einer zweiten Demonstration im Stadtteil Altona beteiligten sich bis zu 1000 Menschen aus dem linken Spektrum. Auch dort wurden gleich zu Beginn des Marsches Feuerwerkskörper gezündet. Die Polizei rückte mit Wasserwerfern an und stoppte die Demonstration kurzzeitig.

Gegen Flüchtlingspolitik

Die Demonstration zur Walpurgisnacht war in Hamburg dagegen weitgehend friedlich verlaufen. Unter dem Motto "Take Back The Night" hatten im Schanzenviertel rund 500 Menschen unter anderem gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt demonstriert. Gegen die Flüchtlingspolitik des Hamburger Senats gingen am Freitag nach Angaben der Veranstalter vom Bündnis "Recht auf Stadt" mehr als 7000 Menschen auf die Straße; die Polizei sprach von 3800.

Lest auch: Die Ruhe vor dem Sturm?: So verliefen die Demos in der Nacht zum 1. Mai

Nach Polizeiangaben sind die Demonstrationen in der Walpurgisnacht und auch die Partynacht in den 1. Mai überwieg ...

Auf dem Zug durch St. Pauli kam es zu keinen erwähnenswerten Zwischenfällen, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Kundgebung unter dem Motto "Never mind the papers" richtete sich vor allem gegen die Flüchtlingspolitik des rot-grünen Senats. "Wir wollen, dass Menschenleben mehr zählen als irgendwelche Papiere", erläuterte ein Redner das Motto. Die Kundgebung begann am Millerntorplatz. Statt eine Schweigeminute für die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge einzulegen, machten die Demonstranten um Punkt 15 Uhr "ordentlich Krach". (dpa/apr)

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