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Radio Hamburg

Abgerissene ESSO-Häuser

Pläne für Neubau nehmen Form an

Hamburg, 19.05.2015
Esso Häuser Abriss

Die maroden ESSO-Häuser an der Reeperbahn sind 2014 abgerissen worden.

Die Pläne für die Neubebauung des ESSO-Haus-Geländes am Spielbudenplatz in Sankt Pauli nehmen konkrete Formen an. 

Räumung in einer "Nacht-und-Nebel-Aktion", dann der Abriss - seit gut einem Jahr liegt das Esso-Häuser-Areal an der Reeperbahn brach.
Jetzt liegt das Konzept für den Neubau auf dem Tisch. Es ist ein Kompromiss, den der Bezirk Mitte zusammen mit dem Eigentümer "Bayrische Hausbau" und der Anwohnerinitiative "PlanBude" gefunden hat. Eingeflossen sind die Ideen von rund 2.000 Bürgern.
Bis zu 250 Wohnungen sollen entstehen, davon rund 40 Prozent Sozialwohnungen und 20 Prozent für Genossenschaften oder Baugemeinschaften. Eigentumswohnungen gibt es nicht. In den sieben- bis neunstöckigen Gebäuden soll außerdem kiez-typisches Gewerbe Platz finden, zum Beispiel kehrt der Musikclub "Molotov" zurück, ein Hotel, das Sankt-Pauli-Museum und Sozialeinrichtungen. Die Dächer sollen ebenfalls öffentlich nutzbar sein.

Die Mieter, die 2014 über Nacht ihr Zuhause verlassen mussten, könnten in die neuen Wohnungen zurückkehren. Ausgeschlossen sind Eigentumswohnungen und Ketten oder Fillialisten.

Zu den Ergebnissen des PlanBude-Prozesses

Ein neues Stück St. Pauli schaffen

Bernhard Taubenberger von der Bayerischen Hausbau lobte die Zusammenarbeit: "Durch den Prozess der vorgezogenen Bürgerbeteiligung haben wir nicht nur das eine oder andere schmerzhafte Zugeständnis machen müssen, sondern auch Qualitäten dazu gewonnen." Er sei überzeugt, das hier etwas geschaffen werde, dass der Verdrängung in dem Stadtteil Einhalt gebiete.

"Hier wurde Stadtplanung einmal anders gemacht", kommentierte die Initiative Esso-Häuser das Konzept. Man freue sich, dass die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung in sehr großem Maße in die Auslobungsbausteine eingeflossen seien.

Baubeginn ist 2017.

(dpa/aba)

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