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Radio Hamburg

"Ausweis, bitte!"

Strengere Regeln auf Hamburgs Recyclinghöfen

Hamburg, 16.05.2015
Recycling, Stadtreinigung, Hamburg

Auf Hamburger Recyclinghöfen heißt es seit Anfang des Jahres: "Ausweis, bitte!".

Wer seinen Müll auf einem der 12 Hamburger Recyclinghöfe abgeben möchte, sollte in Zukunft seinen Ausweis parat haben.

Die Hamburger Stadtreinigung greift durch. Wer in Zukunft seine Wertstoffe auf einem der Recyclinghöfe abladen möchte, muss sich darauf gefasst machen, seinen Ausweis präsentieren zu müssen. Der komplette Überwachungsstaat soll auf Hamburgs Müllplätzen jetzt allerdings nicht ausgerufen werden.

Die Kennzeichen sind schuld

Laut Reinhard Fiedler von der Hamburger Stadtreinigung fragen die Mitarbeiter bereits seit Anfang des Jahres jeden, der dort Abfälle abliefert, ob die Abfälle aus einem Hamburger Haushalt stammen oder nicht. "Dies geschieht unabhängig davon, ob das Auto ein Hamburger Kennzeichen hat oder nicht," so Fiedler weiter. Nötig macht dies seine Änderung der KFZ-Gesetzgebung. So ist es seit Januar 2015 möglich, beim Umzug sein Kennzeichen mit an den neuen Wohnort zu nehmen. Den KFZ-Ämtern soll dies Arbeit ersparen, die Stadtreinigung stellt die Gesetzesänderung jedoch vor neue Probleme. Ziehen Hamburger beispielsweise in das Hamburger Umland und behalten dort ihr HH-Kennzeichen, ist es möglich, dass Nutzer des Recyclinghofes zwar auf den ersten Blick wirken, als würden sie aus Hamburg stammen, in der Hansestadt jedoch keinerlei Müllgebühren mehr bezahlt werden. 

Keine generellen Ausweiskontrollen

Die Mitarbeiter der Höfe sind deshalb dazu angewiesen, die Kunden genauer als bisher zu überprüfen und in gewissen Fällen auch den Personalausweis zu verlangen. Im Grunde würde man den Kunden auf Nachfrage hin aber glauben. Sollte es jedoch begründete Zweifel an der Herkunft der Abfälle geben, werden die anliefernden Kunden gebeten, eine Abgabeerklärung auszufüllen. "Darauf versichert der Kunde, dass die Abfälle tatsächlich aus einem Hamburger Haushalt stammen", so Fiedler. Sollte es weiterhin Zweifel an der Herkunft der Wertstoffe geben, würde die Abteilung für Versorgungsüberwachung tätig, die stichprobenartig kontrollieren würde, ob die gemeldeten Haushalte auch wirklich in Hamburg zu finden seien.

(dr/san)

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