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Radio Hamburg

Tausende Eltern betroffen

Kita-Streiks gehen weiter

Hamburg, 11.05.2015
Bildung, Kinder, Kita

Die Streiks in den Kindertagesstätten treffen von Montag (11.05.) an wieder Tausende Eltern in Hamburg, Niedersachsen und Bremen. 

In Hamburgs staatlichen Kindertagesstätten und Jugendzentren setzen Erzieher und Sozialarbeiter heute ihren Streik fort. Sie fordern eine höhere finanzielle Anerkennung und sprechen von durch die Bank "zehn Prozent". Die Städte und Gemeinden als Arbeitgeber sagen, das ist nicht finanzierbar.

Begonnen haben die Erzieher und Sozialarbeiter den Streik am Freitag (08.05.). In vielen Kitas ist ein Betreuungsnotdient eingerichtet - in einigen können Eltern auch die Räume nutzen und die Kinder eigenverantwortlich betreuen. Am Dienstag (12.05.) soll in Hamburg ebenfalls noch gestreikt werden.

Der ganze Norden wird bestreikt

In Niedersachsen sind fast 1600 Krippen, Kindergärten und Horte mit rund 13 500 Beschäftigten betroffen. Außerdem sind rund 8000 Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe zum Streik aufgerufen. Im Land Bremen geht es um mehr als 80 Einrichtungen mit gut 1200 Mitarbeitern.

Hintergrund der Streiks ist das Ringen von Erziehern und Sozialpädagogen um eine bessere Anerkennung und finanzielle Aufwertung ihrer Arbeit. Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Neuregelung der Eingruppierung für diese Berufe - das hätte nach
Gewerkschaftsforderungen eine Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich zehn Prozent zur Folge.

Nicht überall hatte der Streik wie in Hannover, Osnabrück, Wolfsburg, Peine und Bremen schon am Freitag begonnen. In Bremerhaven zum Beispiel wollen die Mitarbeiter erst am Mittwoch die Arbeit niederlegen.

Was macht Ihr, wenn die Kinderbetreuung ausfällt?

Postet in den Kommentaren, welche Hebel Ihr in Bewegung setzen müsst, um Euer Kind betreuen zu lassen, wenn die Kita-Mitarbeiter streiken. Oder habt Ihr einen tollen Arbeitgeber, der Euch Extra-Urlaub zur Verfügung stellt oder könnt Ihr die Kinder mit zur Arbeit bringen? Erzählt es uns!

(aba)

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