Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Differenziertere Darstellung

IVD Nord kritisiert Lageverhältnisse im Mietspiegel 2015

Hamburg, 27.11.2015
Mietvertrag, Miete, Wohnung, Wohnen

Laut dem aktuellen Mietspiegel zahlt jeder Hamburger im Durchschnitt pro Monat und Quadratmeter 8 Euro. das sind 6,1 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. 

Hamburgs Mieten steigen immer weiter und schneller. Im aktuellen Mietspiegel kritisiert die IVD Nord unter anderem die dargestellten Lageverhältnisse. 

Am Donnerstag (27.11.) hatte Hamburg den Mietspiegel 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt, der einen Überblick über die ortsübliche Vergleichsmiete für frei finanzierte Wohnungen jeweils vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage geben soll. 

Lageverhältnisse zu gleich dargestellt

Der Hamburger Mietspiegel wird unter der Federführung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen erstellt und dabei von einem Arbeitskreis begleitet, dem der IVD Nord, weitere wohnungswirtschaftliche Verbände sowie Mieterorganisationen und Gerichte angehören. Der IVD Nord erkennt die hohe methodische Qualität des Hamburger Mietspiegels an, der zu den wenigen qualifizierten Mietspiegeln in Deutschland gehört. Kritisch sieht der IVD Nord jedoch, dass es auch mit dem Mitspiegel 2015 nicht gelungen ist, die Lageverhältnisse in Hamburg differnezierter darzustellen. So kennt der Hamburger Mietspiegel beziehungsweise das Lagenverzeichnis der Stadt lediglich zwei Lagen: "Den komplexen Wohnungsmarkt einer Metropole mit 1,8 Millionen Einwohnern in nur zwei Lagen zu unterteilen ist unzureichend".

IVD Nord fordert praxisnahe Auflistung

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Die Miete für eine gleich alte, gleich große, gleich ausgestattete Mietwohnung in guter Wohnlage in Harburg und in Eppendorf ist im Mittelwert laut Mietspiegel gleich hoch. "Das sieht in der Praxis doch ganz anders aus - die Mieten hier und dort unterscheiden sich erheblich", erklärt Axel-H. Wittlinger des IVD Nord. "Insbesondere mit der Einführung der Mietpreisbremse steigt die Unsicherheit bei Vermietern und Mietern, die richtige und angemessene Miete in der Spannbreite des jeweiligen Tabellenfeldes einzuordnen. Wir sehen die Gefahr von erhöhtem Streitpotenzial", warnt Wittliner. Für die Erstellung des Mietspiegels fordert der IVD Nord eine praxisnahe Berücksichtigung der "wohnrelevanten" Merkmale und eine transparente Handlungsempfehlung für Vermieter und Mieter, wie diese Merkmale zu bewerten und zu gewichten sind. 

Lest auch: Mietenspiegel 2015: Wohnen in Hamburg wieder teurer

Wer in Hamburg eine Wohnung mieten will, der muss immer tiefer in die Tasche greifen. Die Mietpreise steigen weit ...

(dpa/pgo)

comments powered by Disqus