Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Urteil im Jamie-Dean Fall

Vater zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt

Hamburg , 26.11.2015
Gericht, Hammer, Urteil, Landgericht, Täter, Opfer, Prozess, Jurist

Die Richter haben geurteilt. Neben Gefängnis wartet auf den verurteilten Vater eine Entzungsklinik und Schmerzensgeldzahlungen.

Weil er seinen Sohn Jamie-Dean Ende April im Alkoholrausch fast zu Tode geprügelt hat, muss Sascha K. für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis.

Wegen schwerer Misshandlung seines drei Monate alten Sohnes hat das Hamburger Landgericht einen jungen Vater zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Der 27-Jährige aus Hamburg-Finkenwerder habe sich der schweren Misshandlung Schutzbefohlener und der schweren Körperverletzung schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Ulrich Weißmann am Donnerstag (26.11.) bei der Urteilsverkündung.

Jamie-Dean ist schwerstbehindert

Nach Überzeugung der Strafkammer schüttelte der Vater das Baby in der Nacht zum 29. April so heftig, dass es gravierende Hirnschäden erlitt. Das Kind ist seitdem schwerbehindert und liegt auf einer Palliativstation. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von acht Jahren Haft gefordert, die Nebenklage mindestens zehn Jahre. Der Verteidiger hatte auf fünf Jahre Haft plädiert.

Entzugsklinik und Schmerzensgeld

Sascha K. hat im Prozess ein Teilgeständnis abgelegt. Vor dem Urteil hat er gesagt: "Ich hätte nie gedacht, dass ich zu so etwas fähig bin. Wenn ich könnte, würde ich es gern rückgängig machen".

Das Urteil sieht auch die Unterbringung des Alkoholkranken Mannes in einer Entzugsklinik vor. Des Weiteren muss Sascha K. seinem behinderten Sohn Schmerzensgeld zahlen. (dpa/rhh)

comments powered by Disqus