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Radio Hamburg

Polizei gibt Entwarnung

Gerüchte um mutmaßliche Kinderschänder im Norden

Social Media

Die Polizei gibt zu bedenken, dass viele falsche Gerüchte über die sozialen Medien verbreitet werden.

Derzeit verbreitet sich unter besorgten Eltern in Norderstedt die Nachricht, dass versucht wurde Kinder in ihre Autos zu locken. Die zuständige Polizeidirektion gibt aber Entwarnung.

Immer wieder verbreiten sich im Internet Nachrichten unter besorgten Eltern, dass mutmaßliche Kinderschänder in der Gegend unterwegs sind und Mädchen und Jungen ansprechen und zum Beispiel ins Auto locken wollen.

Lauffeuer über Soziale Medien

Solche Warnungen in den sozialen Medien sind erst vor Kurzem unter anderem in Norderstedt aufgetaucht, Sandra Mohr von der verantwortlichen Polizeidirektion Bad Segeberg spricht allerdings von einem Gerücht und dementiert konkrete Straftaten.

Laut der Polizeisprecherin haben zwar vereinzelte Personen Kinder angesprochen, "aber Sie müssen sich das dann so vorstellen, dass das zum Beispiel ein Gespräche ist, wie "Oh, Du hast aber einen schicken Ranzen" oder "Wie heißt denn Deine kleine Schwester?". Wir haben immer mal wieder Gerüchte, dass es einen "Mitschnacker" gibt. Da müssen wir sehr vorsichtig sein und stark differenzieren."

Unbegründete Panik durch Gerüchte

Meistens sind das nämlich nur Gerüchte, die sich -wie in vielen anderen Fällen- wie ein Lauffeuer in sozialen Netzwerken verbreiten. "Es gab sogar schon Situationen, in denen wir mit Pressemitteilungen gegen solche Gerüchteküchen gegensteuern, wenn das zu viel wurde beziehungsweise weil wir das Gefühl hatten, die Bürger sind im höchsten Maße beunruhigt und wir bekommen das nicht eingefangen", so Sandra Mohr.

Empfehlung der Polizei

Sie empfiehlt den besorgten Eltern, nicht unbedingt immer sofort anzuspringen auf alles, was im Internet gepostet wird. "Wenn so etwas der Fall gewesen wäre, dann würden wir das auch melden und dann würden die Medien damit anders umgehen. Deswegen können wir nur raten, sich da nicht immer sofort anzuschließen."

Es gilt: Wer etwas Verdächtiges gesehen hat, soll sich bei der Polizei melden - es wird jedem Hinweis nachgegangen.

(kr/kru)

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