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Radio Hamburg

Rainer Hirsch über den Heinrich-Hertz-Turm

Hamburg bekommt einen Fernsehturm!

Hamburg, 08.09.2015
Fernsehturm, Planten un Blomen, Hamburg Marketing

Der Fernsehturm in Hamburg: Ich will da rauf!

Rainer Hirsch aus der Nachrichtenredaktion will Höhenluft schnuppern! Warum? Nun, das erklärt er Euch hier...

Haben wir doch schon längst, denkt Ihr jetzt und das stimmt auch. Irgendwie. Aber: er steht einfach nur so rum. Gucken und Anfassen sind zwar erlaubt, Reingehen, Hochfahren und Heruntergucken aber nicht.

Dabei ist vor allem Letzteres wirklich imposant gewesen.

In 128 Metern Höhe gab es früher ein Café/Restaurant, das sich innerhalb einer Stunde ein Mal um die eigene Achse drehte, genau genommen um den Turmschaft, und dabei atemberaubende Blicke von St. Pauli über Hamburg bot. Im Januar 2001 wurde die Gastronomie geschlossen. Der Turm musste wegen Asbestbelastung saniert werden und dann fand die Telekom keinen neuen Mieter mehr. Danach war der Ausblick nur noch Bungee-Springern erlaubt, die sich von einer Rampe in die Tiefe stürzen wollten. Ende 2001 wurde auch das beendet.

Seitdem steht der Heinrich-Hertz-Turm eben einfach nur so herum. Wer jetzt die Gastronomie- und Aussichtsplattform wiederbeleben will, muss ein Brandschutz- und Evakuierungskonzept vorlegen und umsetzen, das aktuellen Bestimmungen entspricht und richtig Geld kostet. Die Stiftung „Fernsehturm Hamburg Aufwärts“ hat so ein Konzept beim Bezirksamt Mitte präsentiert und das Go bekommen, die Realisierung kostet allerdings schätzungsweise 12,5 Millionen Euro. Und um den Turm insgesamt für Besucher attraktiv und begehbar zu machen, rechnen die Initiatoren mit einem finanziellen Aufwand von 20 Millionen Euro. Jetzt suchen sie Spender, denn alleine kriegen sie das nicht gestemmt. Stiftungsvorstand Heinfried Strauch hat mir heute Morgen gesagt: wenn jeder Hamburg so viele Euros spendet wie er alt ist, dann kriegen wir das hin.

Nun überlege ich, ob ich die 21 Euro investieren soll!

Dabei spricht aus meiner Sicht einiges dafür: nämlich die Sicht! Aus 128 Metern Höhe auf Michel, Hafen, Rathaus und Alster zu blicken, bis zu den Harburger Bergen, die Flugzeuge zum Greifen nahe zu haben, das ist schon toll. Und das verbunden mit dem Gefühl, dem Himmel so nah zu sein. Großartig, das macht mich innerlich frei und leicht.

Die US-Metropole New York bietet gleich mehrere solche Aussichtspunkte: unter anderem von Empire State Building und Rockefeller Center hat man atemberaubende Blicke in die Häuserschluchten. Und schön ist auch der Blick vom Sydney Tower in Australien, dessen Aussichtsplattform auf einer Höhe von 251m hängt.

Einer meiner Höhen-Hotspots ist übrigens die Terrasse der Sky Bar in Bangkok, rund 250 Meter hoch gelegen und bekannt aus dem Film Hangover Party II. Egal ob bei Tag oder Nacht: hier schmeckt der Drink immer. Und der Blick ist auch immer schön. Und wo selbst nachts meist noch 28 Grad sind, stört auch die höhenbedingte kleine Brise nicht. Meine Haare sitzen ja immer.

Ok, Entscheidung gefällt, ich spende. Vielleicht auch 46 Euro. Wie ich auf die Summe komme? Keine Ahnung…

Was haltet Ihr von einer Wiederbelebung des Fernsehturmes und würdet Ihr dafür spenden?

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