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Radio Hamburg

Mietwohnung für Touristen

Das müsst Ihr beim Untervermieten beachten

Mieten, vermieten, Schlüssel

Mieter die ihre Wohnung untervermieten wollen, sollten sich bewusst machen, dass das in der Regel illegal ist.

Wer nicht bis zu 50.000 Euro Strafe und seinen Mietvertrag riskieren will, sollte sich das mit dem Untervermieten noch einmal genau überlegen.

Die Mietwohnung an Touristen untervermieten ist für viele Hamburger offenbar ein lukrativer Nebenverdienst. Durchschnittlich 72 Euro pro Übernachtung werden zum Beispiel beim Internet-Portal "airbnb" während des Hafengeburtstages verlangt.

Mietwohnung untervermieten ist illegal

Das Geschäft ist allerdings in der Regel illegal, warnt Siegmund Chychla vom Mieterverein zu Hamburg: "Wenn man eine Wohnung komplett Touristen überlässt, ist das eine gewerbliche Nutzung. Das stellt in Hamburg eine Ordnungswiedrigkeit dar und dann müssen die Mieter im schlimmsten Fall damit rechnen, dass sie sogar zu Ornungsgeldern verdonnert werden."

Jede Einnahme ist zu versteuern auch die Untervermietung der gesamten Wohnung oder eines Zimmers führt dazu, dass der Mieter Einnahmen hat. Sollte er diese Einnahmen nicht angeben, drohen ihm auch steuerliche Konsequenzen.

Auswirkungen auf die Wohnungsnot

Jeder der in Hamburg schon mal eine Wohnung gesucht hat, weiß, wie schwierig das ist. Siegmund Chychla vom Mieterverein zu Hamburg sieht auch in Airbnb eine Ursache für die Wohnungsnot unserer Stadt. Anstatt das Zimmer an einen Mitbewohner zu vergeben, wird der Raum für das zehnfache an Touristen vermietet. "Darunter leiden zum Teil auch die Mitmieter, die der Lärmbelästigung, dem ständigen Gehen und Kommen ausgesetzt sind und nicht richtig schlafen können, weil die meisten Besucher zum Feiern nach Hamburg kommen."

Maßnahmen zum Unterbinden

Der Mieterverein zu Hamburg geht davon aus, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, die grundsätzlich dem Mieter verbieten, dieses Angebot an Touristen zu unterbreiten. Nur dadurch wird man sicherstellen, dass so etwas künftig nicht mehr passiert. §Was dazu wichtig ist, dass die Stadt genügend Personal zur Verfügung stellt, um das Zwecksentfremdungsgebot, was in Hamburg gilt, endlich durchzusetzen", sagt Siegmund Chychla.

Bußgeld und Kündigung des Mietvertrags

Dabei geht es um bis zu 50.000 Euro, für die Kontrollen sind die Bezirksämter zuständig. Und auch der Vermieter kann Konsequenzen ziehen und den Mietvertrag kündigen.

Für die Untervermietung von Mietwohnungen gibt es Ausnahmeregelungen.

(dw/iw)

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