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Radio Hamburg

Spiel: FC Bingöl - FC Bergedorf 85

Schlägerei bei E-Jugend-Fußballturnier

Polizei, Drogenerkennung, neue Geräte

Die Polizei rückte mit sechs Streifenwagen an, um die Streitenden zu trennen.

Nach einer Schiedsrichterentscheidung haben sich laut Polizei zunächst Spieler gestritten und geschlagen, dann haben sich Eltern und Betreuer eingemischt.

Bei einem Streit während eines Fußballturniers der E-Jugend in Wilhelmsburg sind zwei Erwachsene und zwei Kinder verletzt worden.

Vier Personen leicht verletzt

Nach einer Schiedsrichterentscheidung zu unsportlichem Verhalten haben sich laut Polizei zunächst Spieler gestritten und geschlagen, dann haben sich Eltern und Betreuer eingemischt und Erwachsene sind dabei auch gegenüber Kindern handgreiflich geworden. 

Verdacht gegen Vater und Trainer

Am Ende sind zwei acht und zehn Jahre alte Kinder und zwei 26 und 44 Jahre alte Erwachsene leicht verletzt vom Platz gegangen. Im konkreten Tatverdacht stehen ein Spielervater und zwei Trainer. Die Polizei war mit sechs Streifenwagen vor Ort, um die Streitenden zu trennen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sportlich ging es ein Spiel zwischen dem FC Bingöl und FC Bergedorf 85. Es wurde abgebrochen und soll am 24. Januar nachgeholt werden.

Mögliche Konsequenzen

Carsten Byernetzki, Pressesprecher vom Hamburger Fußballverband, welche Konsequenzen wird das möglicherweise haben?

"In der Regel geht es vor das Sportgericht. Dann wird es eine Verhandlung geben. Dann kann es gegen Spieler, die sich daneben benommen haben, Sperren geben. Es kann gegen einen Verein, wenn er die Eltern nicht so im Griff hat, Geldstrafen geben."

Eltern müssen Abstand halten

In diesem Fall war es ein Spiel der E-Jugend - die im vergangenen Herbst vom Deutschen Fussballbund erteilte verbindliche Anweisung des Sicherheitsabstands gilt nur für jüngere Spieler in der G- und F-Jugend. Demnach müssen Eltern und Zuschauer  mindestens 15 Meter Abstand vom Spielfeld haben, um nicht mehr so viel Einfluss auf ihre Kinder und damit aufs Spielgeschehen zu nehmen. In der Vergangenheit haben immer wieder Eltern ihre Kinder angebrüllt oder sind sogar aufs Spielfeld gelaufen, um Einfluss zu nehmen. 

 

(rk/rh/dpa)

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