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Radio Hamburg

Wirbel um Volksparkstadion

Hamburger NPD wirbt mit HSV-Arena

Hamburg, 29.07.2016
NPD Hamburg wirbt mit Volksparkstadion

Der HSV distanziert sich in einem Facebookpost deutlich von der Hamburger NPD.

Der Hamburger Ableger der NPD geht mit einem Plaket des Volksparkstadions auf Stimmenfang - der HSV äußert sich deutlich!

Sososo, während die NPD Hamburg laut eigenem Slogan "ans Volkseigentum" glaubt, glauben "die anderen an 'Privatisierung'. Untermalt ist diese kernige Aussage mit einem Bild der HSV-Arena im Altonaer Volkspark. Der Hamburger Fußballclub distanziert sich in einem Facebook-Post nun deutlich von dem Plakat und erntet damit großes Lob in dem sozialen Netzwerk.

Werbeaktion auf Kosten des HSV

Bereits seit dem 18. Juli wirbt die Hamburger NPD mit dem Motiv für die eigenen Ziele. Auch andere Hamburger Wahrzeichen müssen für die Werbeaktionen der NPD herhalten. So wurde beispielsweise das Bismarck-Denkmal auf St. Pauli für ein Plakat verwendet. Der Hamburger Fußballverein wehrt sich nun aber entschieden gegen das Plakat. "Wir distanzieren uns deutlich von diesem Plakat", so der Bundesligist zu Beginn seines Facebook-Statements am Freitag (29.07).

Lob im Netz für HSV

"Wir stehen für Hamburg. Und damit für das Tor zur Welt, für Offenheit und Toleranz, für ein Miteinander aller Kulturen. Das Volksparkstadion ist hierbei der Ort, an dem wir zusammenkommen, aus aller Welt, gemeinsam Siege und Niederlagen erleben und dabei Freud' und Leid teilen. Zusammen. Wir sind deshalb genau das, was ihr nicht seid - und deshalb habt ihr kein Recht, mit unserer Heimat, unserem Zuhause zu werben", so der Facebook-Post des Clubs. Für seine entschiedene Reaktion gegen Rechts, schwappt dem Verein in den sozialen Medien eine Welle der Sympathie entgegen. "Rechtes, engstirniges Denken passt nicht zum Tor zur Welt und nicht zum HSV! Prima Jungs", so ein User. Und sogar Gegner des HSVs sind von der Aktion angetan: "Lieber HSV, ich kann euch eigentlich nicht ab, aber diese Aktion ist einfach nur klasse, hier seid ihr allen Vereinen ein Vorbild, kein Fußbreit den Faschisten!". In Zukunft wird sich die Hamburger NPD sicherlich zweimal überlegen, ob sie nochmals mit dem Bundesligadino werben will.

(san)