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Radio Hamburg

Modernisierung bei der Hochbahn

WLAN und Tickets übers Smartphone

Hamburg, 23.06.2016
Hochbahn, Hamburger

Bei der Hamburger Hochbahn sollen in den nächsten Jahren einige Modernisierungen vorgenommen werden.

Die Hochbahn plant einige Modernisierungen: Das WLAN in den Bussen befindet sich bereits in der Testphase, nun soll statt des Papiertickets das Smartphone herhalten. 

Die digitale Technik bedeutet für den Hamburger Nahverkehr einen großen Modernisierungsschub. Selbstfahrende autonome U-Bahnen, mobiles Internet, innovative digitale Bezahlsysteme, abgasfreie Busse und die Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger sollen Mobilität in der Großstadt auch ohne eigenes Auto sichern. "Was früher das Auto war, ist heute das Smartphone - die große Freiheit", sagte Henrik Falk, seit Februar dieses Jahres Vorstandschef der Hamburger Hochbahn, am Donnerstag in der Hansestadt.

WLAN bereits in der Testphase

Die einzelnen Projekte befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Umsetzung. Zum Beispiel WLAN in U-Bahnen und Bussen: Seit Ende April testet die Hochbahn kostenfreie Internet-Zugänge in der Metrobuslinie 5 sowie an zwei Haltestellen. "Kundenreaktionen, Zugriffszahlen und abgerufenes Datenvolumen sprechen für einen sehr guten Zuspruch", sagte Falk. Eine abschließende Bilanz sei im Herbst zu erwarten.

Oder die digitale Ergänzung des Ticketkaufs: Künftig soll sich der Kunde im HVV-Netz anmelden, wenn er Bus oder Bahn benutzt. Seine Fahrten werden am Ende des Tages zum günstigsten Tarif abgerechnet, ohne dass er Bargeld oder Kenntnisse über die verschiedenen Tarifzonen und -zeiten besitzen muss.

1,7 Milliarden Euro Investition

Das Projekt ist europaweit ausgeschrieben, im nächsten Jahr soll der Pilotbetrieb starten. Im Acht-Jahres-Zeitraum von 2011 bis 2018 investiert die Hochbahn insgesamt 1,7 Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Nahverkehrs.

Der dickste Brocken sind neue U-Bahn-Züge vom Typ DT5, von denen schon 45 in Hamburg unterwegs sind. In den kommenden Jahren soll die Flotte auf 118 Fahrzeuge anwachsen. 130 Millionen Euro fließen in neue Busbetriebshöfe und eine U-Bahn-Werkstatt, 178 Millionen Euro in die Verlängerung der Linie U4 bis zu den Elbbrücken. Sie soll 2018 in Betrieb gehen.