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Radio Hamburg

Kriminalstatistik 2015

Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle bleiben ein Problem

Hamburg, 07.03.2016
Dieb, Einbrecher

Die Zahl der Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle hat in Hamburg im vergangenen Jahr noch einmal zugenommen.

Hamburg ist eine attraktive Stadt für Einbrecher. Das geht aus der Kriminalstatistik 2015 für Hamburg hervor. Diese legt offen, dass die Zahl der Einbrüche im Vergleich zu 2014 gestiegen ist. Innensenator Grote rät daher, die Bürger sollten ihre Wohnungen sichern und gut aufpassen.

Kräftiger Anstieg bei Rauschgiftkriminalität

Einen kräftigen Anstieg verzeichnete die Polizei in der Drogenkriminalität. Insgesamt hat es 9413 Straftaten in Verbindung mit Rauschgift gegeben. Der stellvertretende Leiter des Landeskriminalamts, Frank-Martin Heise, führt den Anstieg auf die Anstrengungen der Beamten zur Bekämpfung des öffentlich wahrnehmbaren Drogenhandels zurück. Diese Arbeit hat „in logischer Konsequenz“ zu einer Steigerung der Fallzahlen geführt, so Heise.

Niedrige Aufklärungsrate

Im vergangenen Jahr erfasste die Polizei 9006 Einbruchstaten, was einem Anstieg von 20,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014 entspricht. Bei 3751 Fällen blieb es beim Einbruchsversuch. Die Aufklärungsrate liegt dabei leider nicht besonders hoch. Nur 8,7 Prozent aller Taten konnte die Hamburger Polizei aufklären. „Das ist der Bereich, der uns am meisten fordert“, gab Polizeipräsident Ralf Martin Meyer bekannt. Grund dafür sind die zahlreichen „reisenden Täter“, so Meyer. Diese gingen sehr professionell vor und würden die Stadt nach den Einbrüchen sofort wieder verlassen. Häufig sind das Menschen ohne festen Wohnsitz aus dem Ausland.

Zahl der Straftaten insgesamt leicht gestiegen

Die Zahl der allgemein begangenen Straftaten ist nur leicht um 1,7 Prozent gestiegen. Insgesamt knapp 244.000 Fälle, 43,8 Prozent der taten konnten von der Polizei aufgeklärt werden. Hier sank die Aufklärungsrate ganz leicht um 0,1 Prozent. Zu diesen Taten ermittelten die Beamten 74.808 Tatverdächtige. Von ihnen waren 54,8 Prozent Deutsche und der Rest Ausländer. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich bei 17,6 Prozent der von Ausländern begangenen Straftaten um einen Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht handelt.

Gemischte Zufriedenheit

Insgesamt zeige die Kriminalstatistik aber eine stabile Entwicklung für Hamburg, so Innensenator Andy Grote (SPD). „Wir haben Bereiche, in denen es positive Veränderungen gibt, aber wir haben auch Bereiche, in denen wir nicht zufrieden sind mit der Entwicklung.“ Auf die problematischen Veränderungen bei Einbrüchen und der Rockerkriminalität habe die Polizei mit der Einrichtung von Sonderkommissionen reagiert. 

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