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Radio Hamburg

Bündes für Wohnen

Koalitionszoff um Wohnungsbauprojekt

Hamburg, 14.05.2016
RHH - Expired Image

Gerade beim besonders drängenden Thema Wohnungsbau knirscht es in der rot-grünen Koalition.

Wohnraum in der Hansestadt ist knapp. Dagegen soll ein großes Wohnungsbauprojekt helfen, doch innerhalb der rot-grünen Koalition führt das Bündnis für Wohnen zu Reibereien.

Das riesige Wohnbauprojekt des Bündnisses für Wohnen in Hamburg sorgt für Ärger in der rot-grünen Koalition. Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hatte das angesichts knappen Wohnraums wichtige Projekt, das den Bau von 10.000 Wohnungen jährlich vorsieht, am Donnerstag (12.05) vorgestellt. Im "Hamburger Abendblatt" zeigte sich der grüne Umweltsenator Jens Kerstan nun "sehr verärgert" über Stapelfeldt, die mit ihrer Pressemitteilung vorgeprescht sei.

Grüne wollen Bündnis nicht zustimmen

"Es gibt aber bisher keine Einigung mit der Umweltbehörde und mir. Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen", zitierte die Zeitung Kerstan. Nach derzeitigem Stand könne die Umweltbehörde dem Bündnisvertrag nicht zustimmen, und Kerstan werde ihn nicht unterzeichnen, hieß es weiter im "Abendblatt". In der Zeitung war von einer indirekten Attacke auf Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) die Rede, der hinter den Kulissen selbst verhandelt habe.

Gespräch noch nicht beendet

Senatssprecher Jörg Schmoll relativierte die Darstellung. Das Projekt sei ja noch in der Abstimmungsphase, sagte er. Erst Anfang Juni solle es unterzeichnet werden, und bis dahin gebe es noch Gespräche auf Behördenebene, so zuletzt am Freitag (13.05), wo auch der Staatsrat der Umweltbehörde dabei gewesen sei. Sein Eindruck sei, dass man bei den Gesprächen auf einem sehr guten Weg sei, betonte Schmoll.

Keine weiteren Grünflächen bebauen

Kerstan kritisierte im "Abendblatt" unter anderem, dass es noch keine Regelung gebe, wie der Verlust an Grün- und Freiflächen durch den Bau neuer Häuser vor allem am Stadtrand kompensiert werden solle. Auch müsse das innerstädtische Grün unbedingt erhalten werden. Aus ökologischer Sicht sei es oft sinnvoller, höhere Gebäude zu errichten, statt auf mehr Grünfläche niedrig zu bauen.

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(dpa/san)

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