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Radio Hamburg

Flugausfälle in Hamburg

Flugbegleiter von Eurowings streiken

Hamburg, 22.11.2016
Eurowings, Streik,

Im Streit um Geld und bessere Bedingungen für das Kabinenpersonal haben Mitarbeiter von Eurowings die Arbeit niedergelegt.

Seit 5 Uhr streiken die Eurowings-Flugbegleiter in Hamburg und Düsseldorf. Bis 20 Uhr dauert der Streik noch an. Zahlreiche Flüge fallen aus.

Das Kabinenpersonal der Lufthansa-Billigtochter Eurowings ist am Dienstagmorgen an den Standorten Düsseldorf und Hamburg in einen ganztägigen Streik getreten. An den beiden Flughäfen seien die Beschäftigten zwischen 5.00 Uhr und 20.00 Uhr zum Arbeitskampf aufgerufen worden, teilte die Gewerkschaft Verdi in Berlin mit.

Am Flughafen in Hamburg wurden am frühen Morgen bereits sieben startende und sieben landende Maschinen vom Flugplan gestrichen.

Ausfälle und Verspätungen

In Düsseldorf wurden am Morgen 50 von insgesamt 88 geplanten Verbindungen gestrichen, darunter Flüge nach Berlin, Prag und Wien. 38 Flüge sollten stattfinden, wie ein Sprecher des Düsseldorfer Flughafens sagte. Im Laufe des Tages könne es dabei aber auch noch Veränderungen geben.  An beiden Flughäfen mussten Passagiere sich demzufolge auf Flugausfälle und Verspätungen gefasst machen. Die Fluggesellschaft empfahl allen Reisenden, sich auf der Internetseite des Unternehmens
zu informieren, ob ihr Flieger abhebt.

Weitere Informationen findet Ihr bei Eurowings oder beim Flughafen Hamburg.

Mittwoch streiken die Lufthansa-Piloten

Die Gewerkschaft und das Unternehmen streiten seit geraumer Zeit ums Geld und weitere Verbesserungen für das Kabinenpersonal. Am Mittwoch könnte es für Flugreisende noch schlimmer kommen. Dann wollen die Piloten des Eurowings-Mutterkonzerns Lufthansa streiken, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ankündigte. Die Piloten wollen den Flugverkehr auf der Lang- und Kurzstrecke dern Lufthansa lahmlegen, wie die Gewerkschaft angekündigt hatte. Betroffen seien alle Flüge aus Deutschland.  Es handelt sich um den 14. Streik in der laufenden Tarifauseinandersetzung. Dieses Mal geht es ausschließlich um die Tarifgehälter von rund 5400 Piloten der Lufthansa, der Lufthansa
Cargo und der Tochtergesellschaft Germanwings. Die Piloten verlangen Tariferhöhungen von 22 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren.  Die Pilotengewerkschaft hatte zuvor erneut den Vorschlag des Unternehmens abgelehnt, in eine Schlichtung zu den offenen Gehaltsverhandlungen einzusteigen.

(dpa)