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Radio Hamburg

Hamburg Airport Helmut Schmidt

Drei Dinge, die Ihr wissen solltet

Flughafen, Helmut Schmidt

Diese drei Dinge solltet Ihr über den Hamburg Airport Helmut Schmidt wissen.

1. Kunst trifft auf Flughafen

Auf den ersten Blick mögen Kunst und Flughafen nicht viel gemeinsam haben. Der Hamburg Airport Helmut Schmidt beweist jedoch das Gegenteil. So gleicht der Wartebereich der Gates C09 bis C14 inzwischen mehr einer Kunstgalerie als einer sterilen Aufenthaltshalle. Ab sofort können sich Passagiere ihre Wartezeit auch mit den Kunstwerken von regionalen Künstlern und Künstlerinnen vertreiben. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Dauerausstellung. In regelmäßigen Abständen wechselt die Raumgestaltung ihr Gewand und lässt damit aufstrebende Nachwuchskünstler ihre kreative Ader unter Beweis stellen. Gerade der ungewöhnliche Ausstellungsort des Hamburger Flughafens soll Kunstliebhabern im Gedächtnis bleiben und Newcomern als Karrieresprungbrett dienen.

Den Startschuss für die Flughafen-Vernissage gab das Künstlerensemble Art.i.k des MALIMU Kulturvereins e.V., das dem zurückhaltenden Design des Wartebereichs mit seiner Ausstellung "Tanz der Farben" Lebendigkeit und Modernität einhauchte. Ein großflächiges, gleichnamiges Gemälde stach dabei so hervor, das es sich einen dauerhaften Ehrenplatz in der Wartehalle sicherte. Der Kaufpreis von 2.000 Euro ging als Spende an die Flüchtlingshilfe der Kirchengemeinde Harksheide.

2. Mut zur Farbe

Lang, schlank und weiß - mit einem Flugzeug assoziieren wir automatisch die Farbe Weiß. Dass das beliebte Verkehrsmittel aber farblich noch mehr zu bieten hat, beweisen die facettenreichen Flugzeugbemalungen des Hamburg Airport Helmut Schmidt. Kein anderer deutscher Flughafen kann vergleichbare Farbexperimente vorweisen. Vielfalt und Abwechslung haben bei der Gestaltung oberste Priorität. So reichen die Motive vom tropischen Werbebild für Haribo über das Logo der Bärenmarke bis hin zum zähnefletschenden Hai. Selbst Comicfiguren werden gelegentlich auf den Airbussen verewigt. Besonderer Beliebtheit erfreute sich die Figur Linus aus den Kultcomics "Charlie Brown und seine Freunde", die mitsamt ihrer Schmusedecke auf den Flugzeugkörper aufgemalt wurde. Ein weiteres ausgefallenes Motiv, das in die Geschichte des Hamburger Flughafens einging, war ein überdimensionaler Fotodruck der irischen Rugby-Mannschaft auf der Aer Lingus, der offiziellen Airline des Teams. Die lebensgroßen Abbildungen der Topspieler begleiteten sie von Auslandseinsatz zu Auslandseinsatz.

3. Technischer Stillstand bei Gewitter

Es gibt nur einen Moment, in dem das rege Treiben am Hamburg Airport Helmut Schmidt kurzzeitig zum Stillstand kommt - bei Gewitter. Bahnt sich ein Unwetter an, muss die Flugzeug- und Gepäckabfertigung schnellstmöglich eingestellt werden - zu groß ist das Risiko eines Blitzeinschlags an den Knotenpunkten des Flughafengeländes. Doch nicht nur das Personal, sondern auch die Passagiere bekommen die Sicherheitsvorkehrungen deutlich zu spüren, allen voran durch längere Wartezeiten bei der Gepäckausgabe. Wird die gesamte Flugzeugentladung während des Gewitters unterbrochen, verzögert sich automatisch die Gepäckausgabe.

Auch die Piloten und Passagiere an Board eines landenden Flugzeugs müssen sich bei Blitz und Donner erst einmal gedulden. Aus Sicherheitsgründen ist eine plangemäße Landung vorerst nicht möglich. Erst wenn der Tower grünes Licht gibt, kann der Landeanflug begonnen werden. Für das Flugzeugpersonal bedeuten diese Verzögerungen eine echte Herausforderung. Alle wartenden Maschinen landen kurz nacheinander, sodass die Gepäckabfertigung auf Hochtouren laufen muss.

Wer ebenfalls unter dem technischen Stillstand zu leiden hat, ist der Passagier-Transport vom und zum Flughafenareal. Wer sich bei Unwetter im Shuttlebus befindet, darf das Gefährt vorerst nicht verlassen. Dasselbe gilt für Reisende am Pier. Bevor die Gewitterwarnung nicht vollständig aufgehoben ist, steigt niemand in den Bus.

Das Paradoxe: Die wetterbedingten Vorkehrungen können selbst bei strahlendem Sonnenschein einberufen werden. Zurückzuführen ist diese strenge Regelung dabei auf das komplexe System des Luftverkehrs. Sämtliche Teile Deutschlands sind eng miteinander vernetzt. Wenn es zum Beispiel im Süden schneit und stürmt, kann sich das Unwetter bis in den hohen Norden bemerkbar machen. So wird sicherheitshalber der Betrieb vorübergehend auch in Hamburg eingestellt.

Parken am Flughafen Hamburg

Ihr wollt am Hamburg Airport eine Reise antreten, die neue Kunstausstellung bewundern oder einfach nur das bunte Treiben im Flughafenareal erleben? Die mehr als 12.000 Parkmöglichkeiten versprechen Euch ein angenehmes komfortables Parken. Parken am Flughafen Hamburg kann tiefenentspannt sein, wenn Ihr ein paar lokale Tipps beachtet.

Hamburg Airport Helmut Schmidt