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Radio Hamburg

828. Hafengeburtstag Hamburg

Sperrungen, Wetter und Verkehr – Alle Infos zum Hafenfest

Hamburg, 03.05.2017
Hafengeburtstag von oben

Am Wochenende wird wieder mehr als eine Million Besucher aus dem In- und Ausland zum größten Hafenfest der Welt erwartet.

Vom 5.-7. Mai feiert die Hansestadt den 828. Hafengeburtstag. Erneut werden mehr als eine Million Besucher erwartet.

Der Hafengeburtstag Hamburg findet in diesem Jahr vom 5. bis 7. Mai 2017 statt. Jährlich kommen mehr als eine Million Besucher aus dem In- und Ausland zu dem maritimen Erlebnis der Superlative und lassen sich im Herzen Hamburgs von den Schiffen aus aller Welt vor der beeindruckenden Hafenkulisse und einmaligen Darbietungen auf der Elbe begeistern.  

Die Attraktionen des Hafengeburtstag Hamburg reichen von der Kehrwiederspitze bis zur Fischauktionshalle und finden zudem wasser- und landseitig in der HafenCity, dem jüngsten und modernsten Stadtteil der Hansestadt, statt. Auch im Traditionsschiffhafen, in der Speicherstadt und im Museumshafen Oevelgönne wird ein maritimes und attraktives Programm für die ganze Familie geboten.

Der 828. Hafengeburtstag wird am Freitag, 5. Mai um 16:30 Uhr an Bord des Museumsschiffs Rickmer Rickmers an den Landungsbrücken offiziell eröffnet. Bereits um 15 Uhr findet mit dem Internationalen Ökumenischen Gottesdienst vorab der erste Programm-Höhepunkt des größten Hafenfestes der Welt in der Hauptkirche St. Michaelis statt.

Die Klassiker des Hafengeburtstag auf einen Blick:

Eröffnungsgottesdienst: Freitag, 5. Mai 15:00 Uhr St. Michaelis

Eröffnungsfeier Freitag, 5. Mai 16:30 Uhr RICKMER RICKMERS

Große Einlaufparade Freitag, 5. Mai 17:00 Uhr vor den Landungsbrücken

Einzigartiges Schlepperballett Samstag, 6. Mai 18:00 Uhr vor den Landungsbrücken

Großes AIDA Feuerwerk Samstag, 6. Mai 22:30 Uhr vor den Landungsbrücken

Große Auslaufparade: Sonntag, 7. Mai 17:30 Uhr vor den Landungsbrücken

So kommt Ihr bequem zur großen Party:

Ob zur großen Einlaufparade, zum Schlepperballett oder dem spektakulären Feuerwerk am Sonnabendabend – steigt am besten auf öffentliche Verkehrsmittel um. An den Tagen verstärkt die Hochbahn auf allen U-Bahn-Linien ihr Angebot.

Die Bushaltestellen im Bereich Hafen/Landungsbrücken können allerdings aufgrund der Festveranstaltung nicht angefahren werden. Betroffen sind die Linien 11, 112 und 608 .

Wer die an diesen Tagen sicher stark frequentierten Haltestellen Landungsbrücken und Baumwall umgehen möchte und für einen kleinen Spaziergang bereit ist, kann alternativ folgende Haltestellen zur An- und Abreise nutzen:

- U1-Haltestelle Meßberg

- U4-Haltestelle Überseequartier

- S-Bahn-Haltestelle Stadthausbrücke

- S-Bahn-Haltestelle Reeperbahn

Zu den Höhepunkten des Festes kommt man am besten mit folgenden Linien:

Zur "Hafenmeile": Linien S 1, S 3
Zur Speicherstadt: Linie U 1 bis Meßberg, Linie U 3 bis Baumwall, (Linie U 4 bis Überseequartier) oder Fährlinie 72 bis Elbphilharmonie
Zum Museumshafen: Buslinie 112 bis Neumühlen/Övelgönne oder Fährlinie 62 bis Neumühlen
Zur Hafencity: Linie U4 bis Überseequartier oder Fährlinie 72 bis Elbphilharmonie

Legenden der Weltmeere bitten an Bord

Ihre bis zu 60 Meter hohen Masten dominieren die Skyline des Hamburger Hafens und für viele Menschen sind sie der Inbegriff von Seefahrerromantik: die Großsegler. In diesem Jahr kommen u.a. die Kruzenshtern, die Mir und die Royal Helena zum größten Hafenfest der Welt. Sie laden wie viele andere der schwimmenden Gäste im Rahmen von Open Ship Aktionen zu einem Besuch an Bord ein und geben so die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Die 115 Meter lange Kruzenshtern zählt weltweit zu den schönsten Großseglern. 1926 auf der Tecklenborg-Werft in Bremerhaven unter dem Namen Padua vom Stapel gelaufen, ist die Viermastbark der einzige der legendären Flying-P-Liner der Hamburger Reederei F Laeisz, der heute noch die Ozeane befährt. Die 109 Meter lange Mir wurde 1987 in der Danziger Lenin-Werft gebaut. Das 3-Mast-Vollschiff gilt als schnellster Großsegler der Welt.

Erstmals mit dabei ist die bulgarische 3-Mastbarkentine Royal Helena. Mit einer Länge von 54,4 Metern und einer Kombination aus Rah- und Schratsegeln ist der 2009 gebaute, moderne Großsegler ein besonderer Blickfang. Die Barkentine wurde speziell für Segeltrainings entworfen und befährt vorrangig das Schwarze Meer.

Rendezvous mit den Kreuzfahrtriesen

Kreuzfahrtschiffe stehen für Fernweh und Sehnsucht nach Erholung auf hoher See. Zum 828. Hafengeburtstag besuchen insgesamt sieben der eleganten Luxusliner die Hansestadt. Mit vier Schiffen beteiligt sich die Kreuzfahrt-Reederei AIDA am größten Hafenfest der

Welt. Los geht es bereits am Freitagmorgen mit der rund 200 Meter langen AIDAvita. Am frühen Samstagmorgen macht die rund 300 Meter lange AIDAprima im Hamburger Hafen fest. Von Bord des jüngsten Mittglieds der AIDA-Flotte wird am Samstagabend das große AIDA Feuerwerk gestartet. Einen Tag später feiert die AIDAprima ihren ersten Geburtstag und hat für die Besucher des größten Hafenfestes der Welt eine kleine Überraschung vorbereitet. Am Sonntag laufen auch die beiden rund 250 Meter langen AIDAsol und AIDAluna in den Hamburger Hafen ein.

Das größte Kreuzfahrtschiff auf dem 828. Hafengeburtstag ist mit einer Länge von 333 Metern die MSC Preziosa. Der 2013 getaufte Luxusliner läuft am Sonntagmorgen in den Hamburger Hafen ein und verlässt ihn wieder am frühen Abend nach der großen Auslaufparade. Bereits einen Tag vor dem Hafengeburtstag kommt die knapp 200 Meter lange Amadea in die Hansestadt. Das Kreuzfahrtschiff, Schauplatz der TV-Serie „Das Traumschiff“, sticht am Freitagnachmittag wieder in See. Von Samstagnachmittag bis Sonntagnachmittag stattet außerdem die rund 175 Meter lange Astor Hamburg einen Besuch ab.

Und wie wird das Wetter?

Wir haben unsere Wetterexperten gefragt, wie das Wetter zum diesjährigen Hafengeburtstag wird. Dabei sind die Prognosen für das kommende Wochenende noch ziemlich unsicher, denn die Wetterlage ist in diesen Tagen noch sehr wackelig. Grund ist ein Höhentief über Deutschland, dass sich wie ein Fettauge in der Suppe verhält. Man kann nie wirklich genau sagen, wo es sich am nächsten Tag aufhält.

So ist das Wochenende ebenfalls noch recht unsicher zu betrachten. Am Dienstag zeigten die Modelle einen recht einheitlichen Kurs Richtung freundliches Wochenende. Am heutigen Mittwoch sieht es nach derzeitigem Modellstand schon wieder ganz anders aus.

Aller Voraussicht nach könnte der Sonntag nach jetzigem Modellstand der freundlichste Tag werden. Dennoch sind auch hier am nachmittags einzelne Schauer nicht ganz ausgeschlossen. Der Freitag hingegen wird eher dicht bewölkt sein und es regnet teilweise auch langanhaltend bei Höchstwerten um 10 Grad. Am Sonnabend ist es zunächst trüb durch Hochnebel oder auch Dunst. Tagsüber gibt es einige dichtere Wolkenfelder, die vereinzelt etwas Regen bringen können. Meist sollte es jedoch trocken bleiben. Bei Höchstwerten zwischen 15 und 17 Grad wird es wieder etwas wärmer. Am Sonntag, wie eingangs erwähnt, muss morgens ebenfalls mit Nebel- oder Hochnebel gerechnet werden. Nach dessen Auflösung folgt ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken und zum späteren Nachmittag können sich einzelne Schauer bilden bei Höchstwerten bis zu 18 Grad. Nach dem verregneten Donnerstag und Freitag sind das also nicht die schlechtesten Aussichten, aber strahlendes Schönwetterwochenende wird es aller Voraussicht auch nicht.

Da jedoch die Wetterlage sehr schwierig vorherzusagen ist, kann sich daran auch noch einiges ändern, entweder zum positiven, aber auch zum negativen hin.

Teile das Südufers zum Hafengeburtstag gesperrt

Aus Sicherheitsgründen werden anlässlich des 828. Hafengeburtstags (5. bis 7. Mai 2017) Teile des Südufers der Elbe für die Besucher gesperrt. Wegen des Aufbaus des Feuerwerks darf die komplette Sandfläche gegenüber den Landungsbrücken zwischen dem Parkplatz der Musical-Theater und des Fährkanals nicht betreten werden. 

Außerdem werden die Hochwasserschutzwand im Uferbereich des Schanzenwegs und die dortige Böschung zusätzlich gesichert, um ein Überklettern beziehungsweise Betreten zu verhindern. Auf der Schutzwand besteht die Gefahr des Abrutschens, deshalb werden in diesem Bereich unter anderem Zäune aufgebaut. Eine Sicht auf die Elbe ist weiterhin möglich, allerdings wird aufgrund der Erfahrungen vergangener Hafengeburtstage in diesem Bereich mit einem erhöhten Besucherandrang gerechnet.

Die Hamburg Port Authority (HPA) bittet, insbesondere im Sinne der Sicherheit aller Besucher des Hafengeburtstages, sich an die Absperrungen zu halten und den Anweisungen des Sicherheitspersonals vor Ort Folge zu leisten. (apr/iwk)