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Radio Hamburg

Mobbing

Hilfe an Schulen

Internet Schutz Jugendliche

32 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland zwischen 14 und 20 Jahren waren schon einmal Opfer von Cybermobbing.

Viele Schüler und Lehrer werden auch in Hamburg Opfer des sogenannten Cybermobbings.

Hamburg - Mit ein paar Klicks zum schulbekannten Spinner, Star oder Kriminellen: viele Schüler und auch Lehrer werden Opfer des sogenannten Cybermobbings. Das heißt, sie werden im Internet beschimpft oder bloßgestellt - und das für alle Welt sichtbar. Auch der Mittwoch (19.10.2011) Abend in der ARD gezeigte Film "Homevideo" zeigt das Cybermobbing und seine Folgen.

50 Fälle pro Jahr in Hamburg

Auch an Hamburgs Schulen gibt es solche Fälle. "Wir müssen dabei differenzieren zwischen Beleidigungen, die immer wieder mal vorkommen und schweren Mobbingfällen, wo wir wirklich sagen: da muss man in die Intervention gehen und teilweise bei den Opfern auch therapeutische Maßnahmen anwenden", so Christian Böhm von der Schulbehörde. Die Zahl liegt bei ungefähr 50 Einzelfällen pro Jahr. "Das ist bei 240.000 Schülern in Hamburg eine geringe Zahl, aber jedes Opfer ist zu viel", so Böhm weiter.

Deshalb hat die Schulbehörde ein spezielles Präventionsprogramm für die Fünft- bis Siebt-Klässler entwickelt, das mittlerweile an rund 75 der 110 weiterführenden Hamburger Schulen umgesetzt wird. "Wir wollen die Probleme verdeutlichen und sensibilisieren: Welche Auswege gibt es als Opfer, wie kommt man da raus und wie kommt man gar nicht erst als Tatverdächtiger da rein", erklärt Christian Böhm von der Schulbehörde.

In den meisten Fällen mobben Schüler sich untereinander und wenn es gefährliche Ausmaße annimmt, meldet sich die Schule bei der Behörde, die dann gegebenenfalls die Polizei einschaltet.