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Radio Hamburg

Hamburger Landgericht

Fast vier Jahre Haft für Internetbetrüger

RHH - Expired Image

Internetbetrüger wurden jetzt vorm Hamburger Landgericht abgestraft.

Mit Tricks und Kostenfallen prellten sie fast 70.000 Internet-Nutzer um mehr als fünf Millionen Euro.

Hamburg, 21.03.2012

Zusammen mit seinen Komplizen hat einer der Angeklagten zehntausende Internetnutzer um mehr als fünf Millionen Euro betrogen. Nun hat das Hamburger Landgericht den 28-Jährigen zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Fünf Mitangeklagte haben Bewährungsstrafen oder Geldstrafen bekommen, nur einer ist bloß verwarnt worden.

Nun hat das Hamburger Landgericht den 28-Jährigen zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Fünf Mitangeklagte haben Bewährungsstrafen oder Geldstrafen bekommen, einer ist verwarnt worden.

Internetabzocke im großen Stil

Die Männer haben fast 70.000 Internet-Nutzer mit so genannten Abofallen abgezockt. Die Richterin hat in ihrem Urteil allerdings auch den Opfern eine Mitschuld gegeben. Ihrer Ansicht nach hätten aufmerksame Nutzer der Downloadseiten erkennen können, dass es sich um kostenpflichtige Programme handelt.

"Wir wollen die Dummen und die Angstzahler"

"Die Angeklagten haben die Erwartungshaltung vieler Nutzer auf der Suche nach kostenlosen Angeboten im Internet ausgenutzt", sagte die Richterin. Der aufmerksame Internet-Nutzer hätte allerdings erkennen können, dass es sich um kostenpflichtige Programme handle. Deshalb sei den unachtsamen Nutzern ein «nicht unerhebliches Mitverschulden zuzurechnen".

Zwischen Juli 2007 und Februar 2010 betrieben die Männer mit diversen Scheinfirmen Downloadportale. Eigentlich kann dort Software kostenlos heruntergeladen werden - doch die Angeklagten lenkten die Surfer auf ihre eigenen, trickreich gestalteten Internetangebote, die teilweise wie die Originalseiten gestaltet waren.
 In einem Internet-Chat schrieb der Hauptangeklagte: "Wir wollen die Dummen und die Angstzahler", wie die Richterin in ihrem Urteilsspruch noch aufführte. Der 28 Jahre ist bereits einschlägig vorbestraft. In dem bereits seit Ende Oktober laufenden Prozess hatte es eine Absprache über den Strafrahmen gegeben.