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Radio Hamburg

Open Online University

Senat will Digitalisierung Hamburgs vorantreiben

Hamburg, 14.01.2015
Universität Hamburg

Neben dem Ausbau von Online-Verwaltungsangeboten und intelligenten Verkehrsystemen ist ein erstes Projekt die "Open Online University".

Das Internet ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Hamburgs SPD-Senat hat nun eine Strategie zur Digitalisierung der Stadt entwickelt.

Hamburgs SPD-Senat will die Digitalisierung der Stadt über eine eigene Strategie vorantreiben. "Wir haben uns fest entschlossen, das Thema (...) nicht für etwas zu halten, was man erlebt, erleidet und beobachtet", sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) bei der Präsentation der vom Senat beschlossenen "Strategie Digitale Stadt". Vielmehr wolle man mitgestalten. Schließlich strukturierten die digitalen Prozesse irgendwann die Lebensabläufe. "Deshalb ist es spätestens an dieser Stelle notwendig, dass wir uns darüber Gedanken machen, wie das gutgeht."

Leitstelle "Digitale Stadt"

Scholz kündigte eine bei der Senatskanzlei angesiedelte Leitstelle "Digitale Stadt" an, welche den Prozess der Digitalisierung koordinierend begleiten soll. Ein erstes Projekt sei dabei die mit 3,7 Millionen Euro ausgestattete "Open Online University", bei der Hamburgs staatliche Hochschulen die klassische Präsenzlehre mit den Möglichkeiten digitaler Technik zusammenführen wollen. Im Kern geht es dabei um eine gemeinsame Plattform für alle Hochschulen, um die verschiedenen "E-Learning"-Ansätze, um öffentlich zugängliche Lern- und Lehrinhalte sowie um die Qualifizierung der Hochschullehrer, sagte Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Ausdrücklich nicht gehe es um einen Ersatz bisher bestehender Lehrangebote. Es handele sich vielmehr um eine Ergänzung.

"Open Online University"

Anders als die Forschung finde die Lehre derzeit an den Hochschulen meist unvernetzt in Seminaren statt, sagte der Vizepräsident Lehre der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), Prof. Sönke Knutzen. "Das wollen wir ändern." Ziel sei zum einen, die Hochschulen zu öffnen. Zum anderen wolle man von der Online-Wissensvermittlung zu Online-Lernprozessen kommen. Anders als bei bisherigen Online-Hochschulen sollen die Studierenden nicht nur Vorgegebenes
reproduzieren, sondern selbst Lösungen erarbeiten. Die Angebote der "Open Online University" - erste Tests sollen noch im ersten Halbjahr laufen - richten sich den Angaben zufolge nicht nur an Studenten, angehende Hochschüler oder Menschen, die sich weiterbilden wollen. Es gehe auch um die Öffentlichkeit selbst, sagte Prof. Knutzen. "Also Leute, die einfach Interesse daran haben, was an Hochschulen passiert, ohne dass sie studieren wollen." (dpa)

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