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Radio Hamburg

Wegen Klarnamenzwang

Hamburger Datenschützer vs. Facebook

Hamburg, 29.07.2015
Facebook Headquarter, Pressebild

"Facebook" hat wieder Ärger mit dem Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar. Er will den Klarnamenzwang abschaffen.

Klarnamenzwang bedeutet in Zusammenhang mit Facebook: wer sich mit Pseudonym anmeldet, riskiert, dass sein Profil gelöscht wird. Und bei 1,35 Milliarden Facebook-Nutzern weltweit dürfte das den einen oder anderen treffen. Das stößt beim Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar bitter auf. Er fordert, dass das soziale Netzwerk auf den Klarnamenzwang verzichtet.

Bislang hat Facebook in seinen Nutzungsbedingungen vorgeschrieben, dass sich jeder mit seinem amtlichen Vor- und Nachnamen anmelden muss. Und bei zweifeln, sperrt das Unternehmen Konten, fordert den Personalausweis an und ersetzt gegebenenfalls das Pseudonym mit dem Klarnamen.

Caspar sagt, dass das so nicht geht, denn nach dem deutschen Telemediengesetz muss es auch möglich sein, Dienste anonym oder unter Pseudonym zu nutzen.

Wer hat Recht?

Bei dieser Frage kulminiert die Auseinandersetzung, denn Caspar beruft sich auf das deutsches Recht, Facebook auf das weniger strenge irische Recht - dort hat das soziale Netzwerk seinen Europasitz. Weil das Unternehmen einer Deutschen das Profil gesperrt hat, hatte Caspar Facebook eine Verwaltungsanordnung geschickt. Gegen diese Anordnung kann Facebook jetzt vor das Verwaltungsgericht ziehen.

(dw/rh/aba)

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