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Radio Hamburg

Umbenennung im September?

Heidi-Kabel-Platz geplant

Die Hamburger Stadtverwaltung hat gegenüber einer frühzeitigen Umbenennung noch Bedenken. 

Hamburg - Am 4. September feiert das Ohnsorg-Theater am Hachmannplatz hinter dem Hauptbahnhof Wiedereröffnung. Nach dem Wunsch von Intendant Christian Seeler soll das Kult-Theater nach dem Umzug aus den Großen Bleichen nicht nur in neuem Glanz erstrahlen, sondern am besten auch eine würdige Adresse tragen. Und welche Anschrift würde der Einrichtung mehr Ehre verleihen als "Heidi-Kabel-Platz 1"? Die verstorbene Hamburger Schauspielerin verbrachte immerhin einen Großteil ihres Berufslebens auf der Ohnsorg-Bühne. Bis heute werden dort hauptsächlich Stücke in plattdeutscher Sprache aufgeführt.

Das Problem liegt bei der Hamburger Stadtverwaltung. Normalerweise müssen zwei Jahre zwischen dem Tod der Persönlichkeit und der Benennung einer Straße nach ihrem Namen vergehen. Heidi Kabel verstarb am 15. Juni 2010, im September wären also gerade mal 15 Monate seit ihrem Tod vergangen. Die zuständige Kulturbehörde muss nun entscheiden, ob in diesem Fall eine Ausnahme gemacht werden könnte. Der Plan des Intendanten und der Bezirksversammlung ist es, nur einen Teil des Hachmannplatzes umzubenennen. Konkret geht es um die Straße, die das Bieber-Haus südlich umfasst.

So werden Straßen umbenannt: Vorschläge werden vom Staatsarchiv auf Würdigkeit, Schreibweise und Verwechslungsgefahren geprüft. Benennungen nach lebenden Personen sind verboten. Es ist eine Gedenkfrist von zwei Jahren vorgesehen. Der Senat muss die Umbenennung schlussendlich beschließen.