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Radio Hamburg

Das Reeperbahn Festival

Kunst, Konzerte, Kultur auf dem Kiez

Hamburg, 19.09.2012
Reeperbahn Festival Hamburg 2012

Diese Woche findet auf dem Kiez wieder das Reeperbahn Festival statt - mit dabei sind unter anderem Cro und Olli Schulz.

Knapp 300 Bands aus 27 Ländern in dutzenden Kiez-Clubs - dazu Kunst, Literatur und eine internationale Experten-Konferenz. Mit einem Rekordprogramm geht das Hamburger Reeperbahnfestival an diesem Donnerstag (20.09.) in eine neue Runde.

Ein Sprungbrett für unbekannte Künstler

Die Macher setzen traditionell auf eher unbekannte Bands, die es an den drei Tagen zu entdecken gilt. Da wirkt es fast schon wie ein Irrtum, wenn Namen wie Cro oder Lena im Programmheft zu lesen sind. "Als wir Cro einplanten, kannte ihn noch kaum jemand", sagt Festival-Chef Alexander Schulz über den Stuttgarter Erfolgs-Rapper. Die Veranstalter erwarten etwa 20 000 Besucher. Musikalisch ist für nahezu jeden Geschmack etwas dabei.

Für jeden etwas dabei

Von Indie-Pop (King Charles) und Singer-Songwriter (Olli Schulz) über Hip-Hop (Dante, Cro) und Elektro (Stereo Total) bis hin zu - und das ist wirklich neu - Klassik. So inszeniert Dirigent Max Richter mit den Elbphilharmonie-Konzerten im "Grünspan" Vivaldis "Vier Jahreszeiten". Weitaus schriller wird es beim Berliner Party-Kollektiv Bonaparte zugehen, und fast schon Stammgäste an Hamburgs Party-Meile sind das DJ-Set Friska Viljor aus Schweden.

Lena stellt ihr neues Album vor

Für große Verwunderung sorgte indes ein anderer Name: Lena, das einstige "deutsche Fräuleinwunder" stellt auf dem Festival, das eher für Geheimtipps statt Mainstream steht, erstmals ihr neues Album vor. "Man muss auch mal zulassen, wenn eine Eurovision-Song-Contest-Gewinnerin neue Wege gehen will", meint Schulz.

Eine gewisse Affinität sei ja da: Gemeinsam mit dem schwedischen Superstar Miss Li - die im letzten Jahr beim Kiez-Spektakel dabei war - textete und produzierte Lena in Stockholm. In Hamburg holte sie Swen Meyer, der bereits mit Tomte oder Kettcar arbeitete, mit ins Boot.

Art-Programm, Kunst-Events und Poetry Slam

Inspiriert von dem South-By-Southwest-Festival im texanischen Austin ging das Spektakel erstmals 2006 über die Bühne. Die nunmehr siebte Auflage wird von einem besonders umfassenden Art-Programm begleitet. Neben der bereits bewährten Poster-Ausstellung Flatstock Europe gibt es weitere Kunst-Events in Galerien, Bars und den Hallen des St.-Pauli-Stadions. Wie auf vielen Festivals darf auch an der Reeperbahn kein Poetry Slam fehlen.

Zudem liest Autor Frank Schulz im Imperial Theater aus seinem neuen Roman, und drei Kiez-Türsteher erzählen in einem Table Dance Club Anekdoten aus dem Hamburger Nachtleben. Das vierte Jahr in Folge treffen sich zudem Hunderte Branchenvertreter zum Reeperbahn-Campus. Bei der Konferenz stehen Themen wie "Faszination Metal", "Music Wonderland Germany?" oder die aktuelle Debatte um die Gema-Gebühren auf dem Programm.

Tickets, den Timetable und genaue Infos finden Sie auf der Reeperbahn Festival Homepage.

(dpa/pne)