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Radio Hamburg

Filmreise um die Welt

21. Hamburger Filmfest eröffnet

Hamburg, 26.09.2013
Tilda Swinton, Schauspielerin, Filmfest Hamburg, Getty Images

Die britische Schauspielerin Tilda Swinton bekommt auf dem 21. Hamburg Filmfest den Douglas-Sirk-Preis überreicht.

Bis zum 5. Oktober präsentiert das 21. Hamburger Filmfest seine Werke. Besonders im Scheinwerferlicht steht Oscar-Gewinnerin Tilda Swinton.

Eine Filmreise um die Welt mit Stationen auch im Norden: Das 21. Filmfest Hamburg zeigt bis zum 5. Oktober 151 nationale und internationale Spiel- und Dokumentarfilme. Die Deutschlandpremiere des frankokanadischen Films „Gabrielle“ eröffnet am Donnerstagabend im Cinemaxx-Kino in der Innenstadt den Filmreigen. Den Abschluss liefert das palästinensische Drama „Omar“. Dazwischen stehen auch mehrere norddeutsche Produktionen im Scheinwerferlicht. Filmemacher aus 56 Ländern sind mit ihren Werken vertreten. Auf zehn Leinwänden in sechs Kinos präsentiert das Festival sein Programm.

Tilda Swinton wird geehrt

Mehr als 40.000 Besucher kamen 2012 zu den Vorstellungen. Wichtigste Ehrung des Filmfests ist der Douglas-Sirk-Preis, der diesmal an die britische Schauspielerin Tilda Swinton geht. Im Anschluss an die Preisverleihung am 2. Oktober feiert Jim Jarmuschs Vampirfilm „Only Lovers Left Alive“ mit Swinton in der Hauptrolle Deutschlandpremiere. Zu den weiteren internationalen Stars, die sich auf den roten Teppichen an der Elbe zeigen wollen, gehört die Französin Emmanuelle Seigner. Sie kommt ohne ihren Ehemann Roman Polanski zur Vorführung des Dramas „Venus im Pelz“, das Polanski in diesem Jahr in Cannes vorstellte.

Auch deutsche Beiträge mit dabei

Ein norddeutscher Höhepunkt steht unter anderem am Samstagabend an: In der TV-Sektion des Filmfests hat „Die Flut ist pünktlich“ - die Verfilmung jener Kurzgeschichte von Schriftsteller Siegfried Lenz - Premiere. Dazu haben sich neben der Filmcrew auch Lenz selbst und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz angekündigt. Am gleichen Abend öffnet sich der Vorhang auch für „Tore tanzt“ - das Spielfilmdebüt der Regisseurin Katrin Gebbe, die es damit gleich nach Cannes schaffte.

Jan Fedder feiert 45. Bühnenjubiläum

Ebenfalls am Wochenende kann das Publikum erstmals die „Banklady“, ein Film über die Hamburger Bankräuberin Gisela Werler, und die Komödie „Einmal Hans mit scharfer Soße“ der Hamburger Regisseurin Buket Alakus sehen. Ein echter „Hamburger Jung“ wird am Montag gewürdigt, wenn Schauspieler Jan Fedder beim Filmfest sein 45. Bühnenjubiläum feiert. Zwei Folgen der TV-Serie „Großstadtrevier“ flimmern dann über die Leinwand, darunter jene Episode, in der Fedder sein Debüt in dem ARD-Dauerbrenner gab. Auch zwei neue „Tatorte“ der NDR-Ermittler Klaus Borowski, gespielt von Axel Milberg, und Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) sind auf großer Leinwand zu sehen.

Abwechslungsreiches Programm

113 Spiel-, 30 Dokumentar- sowie 10 Kinder- und Jugendfilme stehen insgesamt auf dem Programm des Festivals - darunter 32 Debüts. 71 Beiträge werden „auf Deutsch“ präsentiert: deutschsprachige Produktionen, Filme mit deutsche Untertiteln oder Streifen, die live deutsch eingesprochen werden. Darauf setzen die Hamburger Festivalmacher seit einiger Zeit. „Uns ist klar, dass wir so neue Zielgruppen erschließen können“, sagte Festivalchef Albert Wiederspiel jüngst bei der Vorstellung des Programms.

Einen Schwerpunkt des Filmfests bildet das Thema Exil. „Der Zustand des Exils, die gezwungene Abwesenheit aus der eigenen Heimat, war schon immer ein fruchtbarer Boden für Kreativität“, erklären die Veranstalter in ihrem Programm. Im Mittelpunkt steht auch der Iran als Filmland. Es sei zwar schwierig gewesen, die Kopien aufzutreiben, berichtete Programmchefin Kathrin Kohlstedde. Aber es sei gelungen, neun Beiträge zu bekommen, die einen „schönen Blick auf die Filmgeschichte des Landes“ werfen.

(dpa / ste)