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Radio Hamburg

Filmfest Hamburg

Fatih Akin erhält Douglas-Sirk-Preis

Hamburg, 28.09.2014
RHH - Expired Image

Fatih Akin hebt die Trophäe in die Höhe, die 1995 auch schon Hollywoodstar Clint Eastwood in den Händen hielt.

Der Hamburger Regisseur Fatih Akin erhielt beim Filmfest Hamburg den Douglas-Sirk-Preis und dankte Hamburg dafür, ihm immer ein zu Hause gegeben zu haben.

Der Hamburger Regisseur Fatih Akin hat am Samstagabend (27.09) den Douglas-Sirk-Preis beim Hamburger Filmfest 2014 erhalten. Unter großem Jubel des Publikums nahm der 41-Jährige die Auszeichnung vor der Deutschlandpremiere seines Werkes "The Cut" entgegen. Begeistert applaudierten und erhoben sich viele der rund 1.000 Zuschauer, darunter auch Akin-Freund Moritz Bleibtreu, als der Regisseur die Trophäe in den Händen hielt. Das Hamburger Filmfest ehrt mit dem Preis, den unter anderem schon Clint Eastwood entgegennahm, seit 1995 jedes Jahr eine Persönlichkeit, die sich um die Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht hat.

"Was wäre Hamburg ohne Fatih?"

"Ich hatte eigentlich eine Rede vorbereitet", meinte der Preisträger. "Aber der Film dauert 138 Minuten", fügte er hinzu und faltete seinen Zettel wieder zusammen. Der Preis sei keiner für das Lebenswerk, dafür sei Fatih Akin noch zu jung, dennoch aber eine große Ehre. Und sollte es, wie Filmfestleiter Albert Wiederspiel bereits vorgeschlagen hatte, einen zweiten Douglas-Sirk-Preis geben, der dann auch dem Lebenswerk gewidmet werden soll, "kriegt ihr auch eine lange, lange, lange Rede.", so Akin. Festivalchef Wiederspiel erinnerte an Akins ersten Spielfilm "Kurz und schmerzlos" von 1998, an seine internationalen Erfolge in Cannes oder Venedig, und stellte die Frage:"Was wäre Hamburg ohne Fatih?"

Immer mit offenen Armen aufgenommen

Albert Wiederspiel betonte auch Akins Bezug zu Hamburg. Obwohl die Geschichten des Regisseurs an verschiedenen Orten spielten, sei er dennoch so stark in Hamburg geerdet. "Wie ein Seefahrer, der die Welt erobert oder sogar schon erobert hat, kommt er immer wieder nach Hause - psychisch, aber thematisch. Auch Akin selbst erklärte, dass Hamburg ihn immer mit offenen Armen empfangen habe, ihm immer ein zu Hause gegeben, und ihn ermutigt habe, weiterzumachen. "Vielen Dank, Hamburg".

Akins neuer Film "The Cut" erscheint am 16. Oktober 2014 in den deutschen Kinos und thematisiert ein bis dahin weitgehend verschwiegenes Thema in seinem Herkunftsland, der Türkei: Den Völkermord an den Armeniern im Ersten Weltkrieg durch türkische Truppen.

(dpa/ jmü)

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