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Radio Hamburg

Millionen vom Bund

Hamburg bekommt ein Deutsches Hafenmuseum

Hamburg, 12.11.2015
Hamburg, Skyline, Hafen, Landungsbrücken

Der Hamburger Hafen erhält ein neues Hafenmuseum - der Bund zahlt.

Der größte deutsche Hafen in Hamburg bekommt sein Denkmal: ein repräsentatives Museum. Dafür macht der Bund Millionen locker.

Die Hansestadt Hamburg bekommt ein Deutsches Hafenmuseum - und ein historisches Segelschiff zurück. 120 Millionen Euro stellt der Bund dafür bereit, wie die Kulturbehörde am Donnerstag (12.11) mitteilte. "Die Einrichtung eines der Bedeutung des Hamburger Hafens angemessenen Museums gibt uns die Möglichkeit, die Wirtschafts- und Kulturgeschichte des Hafens in einem größeren Zusammenhang darzustellen", teilte Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) am Donnerstag mit.

Segelschiff "Peking" kommt zurück

"Jetzt kommt es darauf an, mit allen Beteiligten ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, das die vielschichtige maritime Geschichte spannend und differenziert darstellt", ergänzte die Senatorin. Auch ein langgehegter Wunsch wird Wirklichkeit: die Überführung und Sanierung der Viermast-Stahlbark "Peking", die als Museumsschiff in New York liegt. Sie gehörte einst der Hamburger Reederei F. Laeisz und lief 1911 bei der Werft Blohm + Voss vom Stapel.

Stadt trägt Betriebskosten

Die Betriebskosten des künftigen Hafenmuseums werden von der Stadt getragen. Zwar hat Hamburg schon ein Hafenmuseum um die historischen 50er Schuppen südlich der Elbe, das den Wandel des Hafens vom Stückgut- zum Containerumschlag aufzeigt - für den größten deutschen Hafen, der im Welthandel mitmischt, schien es aber nicht angemessen.

Bund unterstützt Hamburger Kultur

Weitere 18 Millionen Euro fließen vom Bund in die Modernisierung des Hamburg Museums. Die Stadt soll diese Summe verdoppeln, worüber noch weiter beraten werden muss. Saniert wird aus Bundesmitteln auch das Kleine Teehaus Wallanlagen samt Seeterrassen für 2,9 Millionen Euro. Das Thalia Theater erhält im Rahmen einer Projektförderung vom Bund 850.000 Euro.

(dpa/san)

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