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Radio Hamburg

#FFHH15

Neue Rubrik gestartet: Hamburger Filmschau

Hamburg, 05.10.2015
RHH - Expired Image

Wotan Wilke Möhring und Sofia Bolotina  beim Filmfest Hamburg.

Das Filmfest Hamburg hat am Sonntag (04.10.) mit einer neuen Rubrik Aufmerksamkeit auf sich gezogen: der "Hamburger Filmschau".

Die Premiere des Jugenddramas "4 Könige" mit " Fack ju Göhte"-Star Jella Haase hat beim  Filmfest Hamburg am Sonntag (04.10.) die spezielle Sektion für die Hansestadt eröffnet. In der "Hamburger Filmschau" zeigt das Festival zehn Beiträge von Regisseuren oder Produktionsfirmen der Stadt. Die in Berlin geborene Haase schwärmte dann auch gleich von den Menschen und deren Herzlichkeit. 

Das zeigt Hamburg

"Die Hamburger sind irgendwie spritziger als die Berliner, die immer so herumgrummeln", sagte die 22-Jährige der Nachrichtenagentur dpa unmittelbar vor der Premiere.

In dem Spielfilmdebüt von Theresa von Eltz spielt Jella Haase eine Jugendliche, die mit drei Altersgenossen Weihnachten in der Psychiatrie verbringt und dort seit langem mal wieder Anerkennung und Zuneigung erfährt. So wird die Klinik inmitten eines Waldes auch dank des unkonventionellen Psychiaters Dr. Wolff (Clemens Schick) zu einem Freiraum für die vier Jugendlichen. «Das war wirklich eine seltsame Area, in der wir gedreht haben», erzählte Haase. Die Psychiatrie sei in Wirklichkeit ein Yoga-Zentrum. "Aber besonders entspannt war die Atmosphäre da nicht."

In der Reihe "Hamburger Filmschau" zeigt das Festival auch die schwarze Komödie "Ein Endspiel" oder das Roadmovie "Kleine Ziege, sturer Bock" mit "Tatort"-Kommissar Wotan Wilke Möhring. Zudem wird ein Dokumentarfilm über Klobürsten- und Kissenschlachtproteste auf St. Pauli als Protest gegen "Gefahrengebiete" zu sehen sein.

Ikea, Tod und Rote Flora

Auf dem Programm am Sonntag stand auch ein plattdeutscher Film über Sitten und Gebräuche im Umgang mit dem Tod und den Toten. "Weglaufen kann keiner" (Utbüxen kann keeneen) heißt der Dokumentarfilm über Menschen, für die der Tod zum Alltag gehört - vom Sargschreiner bis zum Bestatter. Mit "Kurze Zukunft" widmet sich ein weiterer Dokumentarbeitrag aus dem Norden der Großen Bergstraße in Hamburg-Altona, wo im vergangenen Jahr die erste innerstädtische Ikea-Filiale eröffnete. "Gefahrengebiete & andere Hamburgensien" thematisiert gleich drei große Konflikte der vergangenen Jahre in der Hansestadt: den Kampf um das autonome Zentrum Rote Flora, das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge und den Abriss der Esso-Hochhäuser. Es geht um die von der Polizei eingerichteten "Gefahrengebiete" und den Klobürsten- und Kissenschlacht-Protest auf St. Pauli. Die "essayistische Chronik eines heißen Winters, der noch bis in die Gegenwart hinein seine Spuren hinterlassen hat", kündigten die Veranstalter an.

"Der Norden macht mobil und zeigt sich filmisch alles andere als unterkühlt - mit alten Regiehasen und jungen Talenten", erklärten die Festivalmacher zur "Hamburger Filmschau". Ausgewählt hätten sie "hervorragende Langfilmdebüts", darunter auch Lilli Thalgotts schwarze Komödie "Ein Endspiel" oder "Bach in Brazil" mit Edgar Selge in der Hauptrolle.

Insgesamt zeigt das zehntägige Festival 172 Beiträge aus 52 Ländern. Rund 50 000 Besucher werden bis zum 10. Oktober erwartet.

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