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Radio Hamburg

30. Jubiläum

Das Fantasy Filmfest kommt nach Hamburg

Hamburg, 17.08.2016
Fantasy Filmfestival

Szenen aus den Filmen Swiss Army Man, War On Everyone und Train to Busan.

Vor 30 Jahren wurde das Fantasy Filmfest in Hamburg gegründet. Auch dieses Jahr sorgt das Festival wieder für verstörende Bilder, Gewaltexzesse und Geschmacklosigkeiten.

Das Fantasy Filmfest findet auch dieses Jahr, zum 30. Jubiläum, wieder seinen Weg zur einstigen Gründungsstätte. Am 8. September kommt das Filmfestival wieder nach Hamburg, nachdem es am 17. August in Berlin startet. Es hat sich etabliert und zieht weiterhin Fans des Genrefilms an. Und durch die Popularität hat es sich stetig weiterentwickelt. Trat 1988 noch die Hamburger Punkrockband "Angeschissen" auf der Gorenight des Filmfestivals auf, gibt es heute ein Preisgeld für den "Fresh Blood Award", welches von TV Spielfilm beigesteuert wird. In dieser Kategorie stimmt das Publikum über Debüt- und Zweitfilme junger Regisseure ab. Wir haben für Euch schon vorab ein paar Trailer von Filmen, die auf dem Fantasy Filmfest zu sehen sein werden.

Daniel Radcliffe als furzende Leiche

Auch wenn das Fantasy Filmfest immer populärer wird, ändert sich nichts an der Auswahl der Filme. Sitte und Anstand sind hier keine Faktoren. Dämonen, Zombies, Gewaltexzesse oder Exorzismus: auf dem Filmfest ist alles geboten. Eröffnet wird die Veranstaltung mit dem Film "Swiss Army Man", der auf dem Sundance Film Festival den Regiepreis abgeräumt hat. Dieser Film lässt sich mit nichts vergleichen und wenn man die Chance hat, sollte man ihn sich anschauen. Auch wenn die Zuschauer scharenweise den Kinosaal bei der Premiere verlassen haben. "Der Film ist die perfekte Eröffnung für unser Jubiläum. Originell, humorvoll, und sicher polarisierend, repräsentiert er perfekt den Geist des Fantasy Filmfests. Wir haben uns sofort in den Film verliebt", sagt Festivalleiter Rainer Stefan. Harry-Potter-Star Daniel Radcliffe spielt eine Leiche, die an einem Strand einer einsamen Insel angespült wird. Der vorher dort gestrandete Hank will sich gerade umbringen, als er sie entdeckt. Er gibt der Leiche den Namen "Manny" und freundet sich mit ihm an. Es startet eine irrwitzige und surreale Reise für Hank und seinen toten Kumpel, der sich – trotz seines Handicaps, tot zu sein – als sehr hilfreich erweist.

Verstörend, irritierend, witzig

Daniel Radcliffe ist insgesamt sogar zweimal zu sehen. Im eben genannten "Swiss Army Men" und in "Imperium", in dem er einen FBI Agenten spielt, der sich undercover in eine Gruppe von Nazis einschleusen soll. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte. 

 

Train to Busan

Abschließen wird das Festival mit dem Film "Train to Busan", der das Zombie-Genre neu aufleben lässt. Er ist mit starken Effekten inszeniert und der erste Zombie-Film, der auf dem Cannes Filmfestival lief. Es geht um einen von Untoten überrannten Zug. Die Vorgeschichte ist der Animationsfilm "Seoul Station", der von einem Virus, welcher sich in Korea verbreitet, handelt. Auch dieser läuft auf dem Fantasy Filmfest.

 

We are the Felsh

Wahrscheinlich einer der irritierendsten Filme des Fantasy Filmfests ist "We are the Felsh". Ein obdachloses Geschwisterpaar trifft auf einen rätselhaften und verdreckten Mann. Er kocht einen Brei aus Fleisch und Knochen, später bauen sie gemeinsam ein Gebilde aus Holz und Klebeband, dann überredet der rätselhafte Mann die Geschwister zum Inzest. Der Film wirkt wie ein pornographischer Fiebertraum, einen richtigen Plot sucht man vergeblich. Es gibt Bilder von Körpern in Extremsituationen und explizite Sexszenen zu sehen. Der mexikanische Regisseur will offenbar verstören.

Desierto

Der Mexikaner Moises möchte seinen Sohn wiedersehen und tritt eine riskante Reise an. Er will mit einer Gruppe durch die Wüste illegal in die USA gelangen. Doch ihr Lastwagen streikt und sie müssen zu Fuß weiter. Als sie die Grenze passiert haben, kreuzt der bewaffnete Südstaatler und ehemalige Soldat Sam ihren Weg, der alles andere als begeistert über illegale Einwanderer ist und mit seinem Hund Jagd auf die Gruppe macht. Ein packendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

 

Under the Shadow

In Iran werden bekanntlich wenige Filme gedreht, die über die Grenzen hinaus internationale Bekanntheit erlangen. Dieser Film hat es geschafft. Er handelt von einer alleinerziehenden Mutter die während des Iran-Irak-Krieges dem Wahnsinn immer näher kommt. In ihr Haus  schlägt eine Rakete ein, die jedoch nicht explodiert. Danach treibt sich auch noch ein Dämon in der Nähe der Familie rum. Eine Mischung aus Exorzismus und Gesellschaftsportrait. 

 

War on Everyone

Der Film über zwei kriminelle Polizisten, die äußerst rassistisch sind und auch gern mal Drogen konsumieren, bekam schon bei der diesjährigen Berline viel positives Feedback. Hier wird viel schwarzer Humor geboten. Die beiden Cops versuchen Verbrecher zu erpressen, bis sie auf einen ebenbürtigen Gegner treffen. 

 

In Hamburg startet das Fantasy Filmfestival am 8. September. Einen genauen Terminplan mit Timetable findet ihr hier.

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