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Radio Hamburg

Obdachlose

Kersten-Miles-Brücke bekommt Toilettenhaus

Zaun Helgoländer Allee Kersten-Miles-Brücke

Unter der Kersten-Miles-Brücke soll eine Toilette installiert werden.

Nach Abriss des Zauns dürfen die Obdachlosen an der Kersten-Miles-Brücke wieder schlafen und bekommen eine Toilette.

Hamburg - Der Zaun an der Kersten Miles Brücke in St. Pauli, der tagelang Stein des Anstoßes gewesen war, ist längst abgebaut. Nun soll stattdessen dort ein Toilettenhaus gebaut werden, das sowohl von den Obdachlosen als auch von Touristen genutzt werden kann.  Das ist der Vorschlag des Runden Tisches, der nun die Gemüter weider beruhigen soll.

Eine teure Angelegenheit - denn hat schon der Zaun schlappe 18.000 Euro gekostet, wird das Toielttenhaus rund 500.000 Euro verschlingen. Das Toilettenhaus soll rund um die Uhr besetzt sein, um die nötige Sauberkeit gewährleisten zu können. Kosten dafür: jährlich 180.000 Euro. Nun muss die Bürgerschaft das Geld noch bereitstellen. Außerdem sollen gemeinsam mit Sozialarbeitern Regeln aufgestellt werden, an die sich die Obdachlosen halten müssen. Nach Angaben des Bezirksamtes sollen die Obdachlosen den Platz zudem regelmäßig aufräumen und säubern.

Der Runde Tisch trifft sich am 25. November noch einmal. Bis dahin sollen die Maßnahmen im Detail ausgearbeitet sein.

Anlass für die Schlichtungsrunde war der vom Bezirksamt Mitte errichtete Stahlzaun unter der Brücke. Das rund 18.000 Euro teure Absperrgitter sollte Obdachlose davon abhalten, dort zu schlafen. Nach massiven Protesten war der Zaun nach nur rund eineinhalb Wochen wieder abgebaut worden.