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Radio Hamburg

Hass-Prediger

Radikaler Moslem skandiert gegen Hamburg

Hamburg, 24.04.2012

Hass-Prediger Mohamed Mahmoud will die Szene radikaler Islamisten hier in Hamburg wieder aufleben lassen.

Vor rund zwei Jahren haben die Sicherheitsbehörden in St. Georg die  Al-Kuds-Moschee geschlossen worden.  Die Radikalen sollen sich daraufhin im Umland getroffen haben. Nun will ein Hass-Prediger die Szene radikaler Islamisten hier in Hamburg wieder aufleben lassen. Im Internet ist laut der Zeitung "Welt" ein Video des Moslems aufgetaucht.

Wer ist der Hass-Prediger?

Er heißt Mohamed Mahmoud - gehört zur Gruppe Millatu-Ibrahim, die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft wird. Bislang ist die Gruppe nur in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin aufgetaucht. Mahmoud kündigt an, dass sie jetzt ihre Präsenz in Hamburg erhöhen will. Seine Hauptaussage: Mit der Schließung der ehemaligen Al-Kuds-Moschee ist die Islamisten-Szene in Hamburg nicht zerschlagen worden. Mahmoud droht sogar damit, dass man sich wünschen wird, die Moschee niemals geschlossen zu haben und sich die radikalen Islamisten "Ihre Stadt" wiederholen werden.

Der 26-jährige Österreicher Mohamed Mahmoud, ist vor einem halben Jahr aus einem Wiener Gefängnis entlassen worden. Wegen Bildung und Förderung einer terroristischen Vereinigung hat er dort vier Jahre gesessen.