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Radio Hamburg

Nach Ausschreitungen

Wie ernst nimmt der FC St. Pauli die Krawalle?

Hamburg, 24.04.2012
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So sahen die Krawalle auf dem Kiez am Sonntagnachmittag aus. Die Polizei stellte fest, dass größtenteils FC St. Pauli Anhänger unter den Randalierern waren.

Während die Hamburger Polizei klar sagt, dass FC St. Pauli-Anhänger auf dem Kiez randaliert haben, wollen die Verantwortlichen am Millerntor das so noch nicht akzeptieren.

Wie ernst nimmt Fußball-Zweitligist FC St. Pauli das Problem mit Schlägern und Randalierern aus den eigenen Reihen? Am Sonntagnachmittag  haben Kriminelle Polizisten vor dem Fußballstadion angegriffen, mit Steinen und Flaschen beworfen.

Konzentration auf Fußball gefordert

FC St. Pauli Trainer Andre Schubert schiebt das Problem von sich und sagt: "Ich hab das nicht gesehen, kann dazu wenig Stellung beziehen, hab das in den Medien auch nicht verfolgt. Für uns stand absolut der Sport im Fokus und ich glaube, das machen wir ganz richtig so. Und natürlich gibt es Gremien in unserem Verein, die sich damit auch beschäftigen müssen - das ist richtig so, aber wir als Mannschaft, wir als Trainerteam sollten uns vor allem auf den Fußball konzentrieren."

Suche nach den Schuldigen

Dabei könnte eine Ansprache der Spieler an die Gewalttätigen durchaus Erfolg haben. Pauli-Präsident Stefan Orth äußert sich uns gegenüber zu dem Thema überhaupt nicht. Pressesprecher Christian Bönig möchte erst mal wissen, ob die Ausschreitungen überhaupt von  FC St. Pauli-Anhängern ausgegangen sind und sagt: "...oder ob das einfach nur ein paar Chaoten waren, die unter dem Deckmantel eines Fußballspiels für Krawalle und Randale gesorgt haben. Wir sind im Moment dabei, die ganze Situation zu analysieren und alle Berichte zusammenzutragen, bevor wir uns ein abschließendes Urteil erlauben."

Die Polizei ist sich allerdings sicher, dass Pauli-Anhänger randaliert haben. Vor dem Spiel hat der FC St. Pauli die Fans aufgerufen, friedlich zu bleiben. Bönig dazu: "Alles andere ist nachher auf der Straße passiert und so leid es mir tut, es liegt dann gar nicht mehr in unserer Macht, auf diese Leute Einfluss zu nehmen, die dann möglicherweise gar nicht Mitglieder des FC St. Pauli sind und dann kann man sie auch nicht mehr erreichen."

In der sogenannten "Gewalttäter Sport-Datei" des DFB sind übrigens 270 FC St. Pauli-Anhänger registriert.