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Radio Hamburg

Unfallfahrer von Eppendorf

Caeser S. schwer belastet

Hamburg, 19.04.2012
Schwerer Unfall in Eppendorf

 Nach Aussage von früheren Kolleginnen soll Ceasar S. Epileptiker sein, weshalb ihm Ärzte dringend vom Autofahren abgeraten haben sollen.

Caesar S., der im März bei einem Unfall vier Menschen totgefahren hat, soll laut zwei Kolleginnen Epileptiker sein.

Im Prozess um den Unfallfahrer von Eppendorf belasten frühere Kolleginnen den Angeklagten Caesar S. schwer. Der 39-Jährige soll bei der Arbeit regelmäßig Krampfanfälle gehabt haben, schon früher zwei Unfälle wegen epileptischer Anfälle verursacht haben und Ärzte sollen ihm vor dem tödlichen Unfall vom Autofahren dringend abgeraten haben. Die Verteidigung von Caesar S. bestreitet hingegen, dass er Epileptiker ist.

Belastende Aussage

Die 62-jährige frühere Arbeitskollegin hat ausgesagt, dass Caesar S. sich bei schweren Anfällen im Büro auch eingenässt habe, so dass sie seine Mutter aber auch die Freundin informiert hatte. Das Epileptiker sich bei Krampfanfällen innässen, kann vorkommen. Weiterhin hat die Zeugin ausgesagt, dass Ceasar S. seine Epilepsie-Erkrankung nie habe wahrhaben wollen und nie die Schuld für begangene Fehler übernommen habe.
Die Freundin des Angeklagten hat am vorletzten Verhandlungstag noch ausgesagt, dass sie in der langjährigen Beziehung nie etwas von einer Erkrankung bemerkt habe. Möglicherweise wird die Staatsanwaltschaft jetzt auch gegen sie ein Verfahren wegen Falschaussage einleiten.

Vier Menschen gestorben

Laut Anklage hat der 39-Jährige im März 2011 bei einem Krampfanfall die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist mit dem Auto in eine Menschengruppe geschleudert. Unter den Todesopfern waren der Schauspieler Dietmar Mues und seine Ehefrau Sibylle, der Sozialwissenschaftler Günter Amendt und die Künstlerin Angela Kurrer. Die Verlobte des Angeklagten wollte am Montag (16.04.2012) nicht erneut vor Gericht aussagen. Bei der letzten Verhandlung hatte sie geschildert, von der angeblichen Epilepsie-Erkrankung ihres Verlobten nie etwas bemerkt zu haben - trotz jahrelanger Beziehung.