Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Verdi ruft zum Streik auf

Patienten müssen Geduld haben

Hamburg, 20.04.2012
Streik, Verdi

Patienten müssen am Montag mit längeren Wartezeiten rechnen.

Verdi ruft am Montag (23.04.) die Beschäftigten der Asklepios-Krankenhäuser, des (UKE) und des Universitären Herzzentrums zum Streik auf.

Um den Forderungen der rund 13.000 Beschäftigten in der Pflege, den Laboren und bei den Krankentransporten nach mehr Lohn Nachdruck zu verleihen, hat die Gewerkschaft Verdi zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Er soll um 6 Uhr beginnen und um 22 Uhr enden, wie Verdi am Freitag mitteilte.

6,5 Prozent mehr Lohn gefordert

An Dienstag treffen sich die Verdi-Tarifkommission und der Krankenhaus Arbeitgeberverband Hamburg (KAH) zu ihrer dritten Verhandlungsrunde. Verdi verlangt für die Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro zusätzlich im Monat. Die Arbeitgeber hatten in der letzten Verhandlungsrunde am 16. April nach Gewerkschaftsangaben vom 1. Juli ein Plus von 3,5 Prozent angeboten und weitere Erhöhungen um jeweils 1,4 Prozent zum 1. Januar und zum 1. August 2013 in Aussicht gestellt. Verdi ist das jedoch zu wenig. "Allein die Asklepios-Krankenhäuser in Hamburg haben im vergangenen Jahr 53 Millionen Euro Reingewinn erwirtschaftet. Von diesem Kuchen wollen die Beschäftigten einen Teil abbekommen", so Verdi-Gewerkschaftssekretär Arnold Rekittke.

Demonstration geplant

Parallel zum Warnstreik rief Verdi zu einem Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus zum Asklepios Klinikum St. Georg auf, wo eine Abschlusskundgebung geplant sei. Von dem Warnstreik betroffen sind neben dem UKE und dem Herzzentrum die Asklepios-Kliniken Altona, Barmbek, St. Georg, Harburg, Wandsbek und Nord. (dpa)