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Radio Hamburg

Winternotprogramm für Obdachlose

Mehr Schlafmöglichkeiten

Obdachlose Hamburg

Die Kälte hat Hamburg fest im Griff, besonders Obdachlose leiden unter diesen Temperaturen.

Hamburg, 01.02.2012

Die sibirische Kälte hat Europa fest im Griff. Allein in der Ukraine sind mindestens 40 Menschen an Unterkühlung gestorben - die Meisten von ihnen sind draußen erfroren. In Hamburg leben rund 1.000 Menschen auf der Straße und in der Nacht fällt auch hier das Thermometer in den zweistelligen Minusbereich. 

Nicole Serocka von der Sozialbehörde: Das Winternotprogramm für Obdachlose in Hamburg läuft ja schon seit November - wo können denn Obdachlose jetzt zusätzlich übernachten? "Wir haben uns sehr gut vorbereitet, weil wir gemerkt haben, dass es im Bunker im letzten Jahr gar nicht ging. Deswegen haben wir jetzt 230 Plätze in der Spaldingstraße, plus zusätzlich 40 Plätze im Rumond-Walther-Haus, das vorwiegend für Frauen und ältere Obdachlose gedacht ist, und weitere 82 Plätze bei den Kirchencontainern bereitgestellt."

Reicht das denn? "Wir wollen natürlich nicht nur die Menschen akut vor dem Erfrierungstot schützen, sondern versuchen schon das Winternotprogramm zu nutzen, um sie langfristig in eine öffentliche Unterbringung unterzubringen und das sind insgesamt um die 5.000 Plätze in Hamburg."

Wie können die Hamburger bei einem Notfall helfen? "Wenn es ein akuter Fall ist und man sieht, dass ein Obdachloser kurz davor steht zu erfrieren oder wenn es Fälle von Gewalt sind, sollte man natürlich die Polizei unter 110 oder den Notarzt unter 112 anrufen."

Für weniger dringende Fälle hat die Stadt eine Bürgerhotline eingerichtet. Sie erreichen sie unter 040 / 428285000.