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Radio Hamburg

Warschau

Ehepaar vermutlich Raubmord-Opfer

Warschau, 24.05.2012
RHH - Expired Image

Das in Warschau getötete Ehepaar aus Schnelsen ist vermutlich Opfer eines Raubmordes.

Ein in Warschau erschossenes Hamburger Ehepaar ist vermutlich einem Raubmord zum Opfer gefallen.

Ein Hamburger Ehepaar geht unbeschwert auf Reisen - und wird in Polen erschossen. Die Beiden sind vermutlich einem Raubmord zum Opfer gefallen. Darauf deuteten die fehlenden Personalpapiere der 62-jährigen Frau hin, sagte der Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Die Behörde habe Ermittlungen wegen Mordes gegen Unbekannt eingeleitet. Das sehe das Gesetz bei Taten gegen deutsche Bürger im Ausland vor.

Zeugen gesucht

Die Frau und ihr 61 Jahre alter Ehemann stammten aus dem Stadtteil Schnelsen. Auch in Warschau ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft fieberhaft in dem Fall, eine Sonderkommission wurde eingesetzt. Am Mittwoch starteten die Beamten einen Zeugenaufruf. "Wir bitten Personen, die das Auto (der Toten) in Warschau gesehen haben oder etwas über die Todesumstände wissen, sich zu melden", sagte Dariusz Slepokura von der Warschauer Bezirksstaatsanwaltschaft.

Leichen wurden im Wohnmobil entdeckt

Das getötete Ehepaar war am vergangenen Samstagabend in der Nähe einer Warschauer Kleingartenanlage gefunden worden. Die Eheleute waren in einem zum Wohnmobil umgebauten Fahrzeug nach Polen gereist und wollten weiter in die Ukraine. Dass ihre Reise mit der Fußball-Europameisterschaft zusammenhing, sei reine Spekulation, ergänzte der Behördensprecher. Die Leichen waren in und bei dem Wohnmobil entdeckt worden. Den Opfern war in den Kopf geschossen worden, bestätigte Möllers. Von einer durchschnittenen Kehle, wie in der Boulevardpresse behauptet, wisse er nichts.

Tathergang unklar

Zu Täter, Motiv und genauem Tathergang konnte der Oberstaatsanwalt in Hamburg nichts sagen. Die Ermittlungsarbeit am Tatort sowie Zeugenbefragungen zur Rekonstruktion des Tathergangs seien Aufgabe der Polizei in Warschau, sagte Möllers.

(dpa/lhö)