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Radio Hamburg

Langzeitarbeitslose in Hamburg

Streit um richtige Förderung ausgebrochen

Hamburg, 13.11.2012
RHH - Expired Image

Über die Förderung von Langzeitarbeitslosen in Hamburg ist im Senat ein Streit ausgebrochen.

Voraussichtlich bleiben 10 der für Hamburg angebotenen 110 Millionen Euro zur Förderung von Langzeitarbeitslosen ungenutzt.

Fast ein Drittel der 68.000 Hamburger Arbeitslosen sind Langzeitarbeitslose, also Menschen, die schon länger als ein Jahr keinen Job mehr haben. Weil es mit der Dauer der Arbeitslosigkeit immer schwieriger wird, wieder beruflich einzusteigen, gibt es für die Langzeitarbeitslosen besondere Fördermaßnahmen und die sorgen derzeit für Ärger bei der oppositionellen Hamburger CDU.

 Warum bleiben 10 Millionen Euro ungenutzt?

Die Sozialbehörde ruft auch in diesem Jahr wieder nicht alle Mittel ab, die der Bund für die Langzeitarbeitslosenförderung zur Verfügung stellt. Voraussichtlich bleiben 10 der für Hamburg angebotenen 110 Millionen Euro ungenutzt. Oppositionsführer Dietrich Wersich von der CDU sieht die Schuld bei Sozialsenator Scheele von der SPD und erklärt:

"Vor der Regierungsübernahme hat Hamburg zwischen 95 und 98 Prozent der Mittel ausgeschöpft, jetzt sind es nur noch 88 Prozent. Das hat auch viel seinen (gemeint ist Sozialsenator Scheele -  Anm. d. Redaktion) Strukturentscheidungen, die er in der Behörde gefällt hat zu tun."

Laut Sozialsenator Scheele verhindert die Bürokratie der Bundesagentur für Arbeit ein volles Ausschöpfen der Fördergelder. Seine Sprecherin Nicole Serocka erklärt uns und Ihnen im Interview:

"Das ist alles viel bürokratischer geworden und deshalb ist es so schwer an die Mittel zu kommen, die dringend hier in Hamburg gebraucht werden. Wir sind natürlich dabei zu sagen, dass geht uns alles zu langsam, das muss schneller gehen. gerade weil wir auch aus dem letzten Jahr gelernt haben, dass wir eben dieses Jahr früher auf die Bundesagentur für Arbeit zugehen."

Petra Lafferentz, Sprecherin der Hamburger Förderbetriebe, sieht den Fehler auf beiden Seiten und fordert den Senat zum Nachsteuern auf, damit keine zugesagten Mittel verfallen.

(rh/aba)