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Radio Hamburg

Nach Flucht nach Ecuador

Kinderschänder nach Hamburg ausgeliefert

Hamburg, 16.10.2012
RHH - Expired Image

Der mutmaßliche Kinderschänder Peter R. wurde von Zielfahndern in Ecuador aufgespürt und sitzt momentan in Untersuchungshaft.

Nachdem sich der Lottogewinner aus dem Hamburger Stadtteil Horn nach Ecuador abgesetzt hatte, spürte ihn die Polizei auf.

Zielfahnder haben einen 52-jährigen Mann, der mehrfach einen kleinen Jungen missbraucht hat, in Ecuador aufgespürt und nach Hamburg ausgeliefert. Nachdem der mutmaßliche Kinderschänder herausgefunden hatte, dass nach ihm gefahndet wurde, hatte er sich abgesetzt.

Der bereits vorbestrafte Peter R. versteckte seine pädophilen Neigungen hinter einer bürgerlichen Fassade. Er lebte im Hamburger Stadtteil Horn und verdiente sein Geld indem er auf Flohmärkten und bei öffentlichen Veranstaltungen Torwände aufstellte. Bei so einer Aktion lernte er in Eutin einen Zwölfjährigen kennen. Er erlangte sein Vertrauen und nutzte es aus. Mindestens viermal soll er den Jungen missbraucht haben, wobei er die Tat einmal filmte. Dieses Ekel-Video tauschte er danach im Internet. Nach einem Tipp kam die Polizei Peter R. auf die Schliche. Polizisten fanden bei einer Wohungsdurchsuchung tausende kinderpornografische Fotos und Videos auf seinem Rechner. Am 20. Dezember 2011 erwirkte der Staatsanwalt einen Haftbefehl, doch da war Peter R. schon längst untergetaucht.

Flucht finanziert durch Lottogewinn

Anfang 2011 gewann Peter R. einen Betrag von rund 700.000 Euro im Lotto. Dadurch finanzierte er sich seine Flucht. Als er in Südamerika verhaftet wurde, hatte er sich bereits Immobilien gekauft und wollte in Solar-Geschäfte investieren. Festgenommen wurde er genau in Guayaquil, einer Stadt in Ecuador, wo er dann auch vor der Auslieferung nach Deutschland im Gefängnis saß.

Peter R. war vorbestraft

Bei dem 52-jährigen Hamburger handelt es sich um einen Wiederholungstäter. Schon von 2003 bis 2005 hatte er wegen eines Sexualdeliktes im Gefängnis gesessen. Momentan ist er in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Prozess.

(mho)